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Puma steht auf Fair Trade

Der Herzogenauracher Sportartikler Puma, weltweit nach Nike und Adidas die Nummer Drei am Markt, hat erstmals Fußbälle unter den Bedingungen des fairen Handels hergestellt. In Kooperation mit der Bayerischen Staatsregierung und dem Internationalen Katholischen Missionswerk „Missio“ liefert das Unternehmen in einem Pilotprojekt für die Initiative „Club der guten Hoffnung“ zunächst 5.000 Fairtrade- gesiegelte Fußbälle, die unter anderem bei Fußballturnieren an bayerischen und südafrikanischen Schulen eingesetzt werden sollen. Der langjährige Puma-Hersteller von Fußbällen, Ali Trading in Pakistan, sei zu diesem Zweck auf die Einhaltung der Fairtrade- Standards kontrolliert und von einer unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft zertifiziert und anerkannt worden, so der Konzern.

„Wir freuen uns, dass wir diese Initiative durch Puma-Fußbälle mit dem Fairtrade-Siegel unterstützen können“, sagte Horst Widmann, Vice President des Unternehmens. „Im Rahmen der Fußballturniere werden Jugendliche auf friedliche Weise zusammengebracht und damit der Jugendgewalt entgegengewirkt. Gleichzeitig haben wir die Arbeitsbedingungen bei unserem Hersteller in Pakistan weiter optimiert.“

Die Aktion ist Teil einer firmeneigenen Kampagne zur Bekämpfung von Jugendkriminalität in Südafrika und wurde am 17. November im bayerischen Kultusministerium in München vorgestellt. Ob der Konzern sein Engagement künftig auch auf die Segmente Schuhe und Sportswear ausweiten wird, wurde bislang nicht bekannt.

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