Sarah Wesel: Kollektion „Mit Haut und Haar“

Foto: Harriet Esther Muntean

Foto: Harriet Esther Muntean

Kunst und Mode, eigentlich schon immer ein Spannungsfeld. Jedoch kann man diesen Zusammenhang heutzutage leider manchmal ach so leicht vergessen. Wir werden Jahr für Jahr mit den immer gleichen Kollektionen in den immer gleichen Geschäften überflutet. Mode für die Masse heißt heute bei den meisten das Credo.

Wie gut, dass es hier immer noch andere gibt, die es nicht alleine auf den Kommerzgedanken der Mode abgesehen haben, sondern versuchen Kunst, so weit es ihnen möglich ist, einfließen zu lassen. Zu Letzteren gehört auch Jungdesignerin Sarah Wesel aus Bielefeld, die uns auf ihre aktuelle Kollektion aufmerksam gemacht und sofort überzeugt hat.

Ihre momentane Arbeit nennt sich „Mit Haut und Haar“. Als Inspiration dienten ihr das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude. Deren zentrale Begriffe „Verhüllung“, „Verfremdung“ und „Entfremdung“ hat sie versucht auf die Mode zu übertragen.

Nicht nur das Spiel mit männlichen und weiblichen Attributen spielt dabei eine Rolle, sondern die Auseinandersetzung mit Verhüllung und Nacktheit. Kleidung, die verdeckt und doch alles zeigt, die Silhouetten ändert und doch sehr deutlich ist. Von Sarah Wesel würden wir gerne noch mehr sehen!

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