Katastrophe in Japan: Fashion Week abgesagt

cc by flickr/ Official U.S. Navy Imagery

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Eigentlich ist es ja fast schon ein bisschen zynisch, wenn man angesichts der schweren Katastrophe in Japan noch über Mode spricht. Aber auch hier wollen wir euch natürlich der Vollständigkeit halber informieren.

Wäre dieses schlimme Unglück nicht geschehen, würde vom 21. bis zum 25. März die Japan Fashion Week in Tokio stattfinden, doch verständlicherweise haben die Veranstalter diese nun abgesagt.

Inzwischen fliehen immer mehr Menschen aus Tokio und zahlen sogar mehrere tausend Dollar für Flugtickets um aus dem zerstörten Land wegzukommen. Es wird wohl nichts mehr so sein wie vorher. In der Zwischenzeit zeigen sich auch etliche Stars, Designer und Modefirmen solidarisch und spenden bzw. sammeln Spenden.

Das japanische Label Uniqlo gab beispielsweise bereits rund 26 Millionen Dollar. 25,6 Millionen Euro gingen an das japanische Rote Kreuz, davon kamen 8,6 Millionen Dollar in Form von Kleidungsstücken, die aus ihrer HeatTech-Linie stammen. Diese soll besonders wärmend sein, denn zusätzlich zu Beben, Tsunami und Atom-Gau kommt nun auch noch ein unerwarteter Kälte-Einbruch.

12 Millionen Dollar der Uniqlo-Spende stammt übrigens aus dem Privatvermögen des CEO Tadashi Yanai, der laut Forbes der reichste Mann Japans ist. Hoffentlich werden noch sehr viele Spenden gesammelt! Jedoch werden die wohl auch nicht gegen die atomare Bedrohung helfen. Hoffen wir das Beste! Auch wir sind natürlich in Gedanken in Japan!

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Kommentare
Eine Antwort zu “Katastrophe in Japan: Fashion Week abgesagt”
  1. Mycity sagt:

    Es ist fast schon wie damals in Tschernobyl. Hoffentlich wird sich das bald alles enden, denn die armen Menschen tuhen mir richtig leid. Wo sollen die alle blos hin, wenn das alles zuende ist? Viele haben den Dach über den Kopf und ihre Familien verlohren. ICh finde wir sollten alle etwas dazu leisten zum Beispiel mit Spenden, damit es den Menschen dort besser geht.
    LG Irina

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