Karl Lagerfeld macht alles im Alleingang

Der deutsche Modeschöpfer und Chanel-Chefdesigner Karl Lagerfeld, verrät, dass er seine Entscheidungen alle im Alleingang trifft und deshalb das Glück hat, mit niemandem darüber diskutieren zu müssen.

Im Gespräch mit dem ‚Tagesspiegel‘ erklärt er: „Ich diskutiere nicht! Ich mache alles alleine, die Schuhe, die Handtaschen, alles, und ich kann machen, was ich will, da gibt es keine Meetings. Meine Methode ist die allgemeine Meinung einer alleinstehenden Person, und die ist erfolgreich.“ In seinem Vorgehen sieht der Zopfträger einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderer Mode-Häuser, die sich durch die Absprachen selbst blockieren würden. „In anderen Häusern könnte man auch viel mehr machen, wenn die nicht so viele kleine Chefs hätten und so viele Leute, die Haare in vier Stücke schneiden und all so was. Man muss jemanden haben, dessen Meinung irgendwie richtig ist“, stellt er fest.

Dabei sei er jedoch auch keinesfalls unfehlbar, weiß der Mode-Zar, habe seine Fehler jedoch erfolgreich verdrängt. „Was ich davon gelernt habe, das weiß ich. Aber was die Fehler waren – da habe ich mir Mühe gegeben, das zu vergessen“, gesteht Lagerfeld, der der Meinung ist, es gebe in der Branche „zu viele und nicht genug gute“ seiner Kollegen.

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