Anna Wintour fühlt sich nicht „mächtig“

Anna Wintour sieht keinen Vorteil in ihrer „Macht“. Die Chefredakteurin der amerikanischen ‚Vogue‘ gilt als eine der einflussreichsten Frauen der Modeszene. Sie selbst behauptet jedoch, dass ihre Position es ihr zwar ermögliche, im Leben an nette Dinge zu kommen, sie jedoch vor allem Spaß daran habe, den Menschen zu helfen. „Ich betrachte mich nicht als mächtige Person“, behauptet sie. „Was bedeutet das auch? Es bedeutet, dass man in einem Restaurant einen besseren Tisch bekommt oder Tickets zu einer Vorführung oder was auch immer es sein mag. Es ist vielmehr eine wunderbare Möglichkeit, in der Lage zu sein, anderen Menschen zu helfen. Und dafür bin ich extrem dankbar.“

Dem ‚Forbes‘-Magazin, das sie auf den 69. Platz der mächtigsten Frauen der Welt wählte, verrät sie zudem, dass sie die Klischees über Frauen in Machtpositionen nicht leiden könne, da Männer in ähnlichen Positionen sich so etwas nicht anhören müssten. „Es geht gar nicht so sehr um mächtige Frauen. In einigen Fällen gibt es Vorurteile über mächtige Frauen, denn ich höre nicht oft, dass genau so auch über Männer gesprochen wird. Es ist eher ein sexistisches Klischee“, bemängelt sie die Tatsache, dass Frauen es ihrer Meinung nach nicht einfach hätten, sich in gehobenen Positionen zu beweisen.

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