Tom Fords Make-up-Geheimnis

Tom Ford hat den Trend erkannt. Der ehemalige Gucci-Chefdesigner, der seit einigen Jahren nur noch unter seinem eigenen Namen Mode macht, brachte vor einigen Monaten seine erste Beauty-Linie auf den Markt. Die Produktlinie hielt er dabei so simpel, wie nur möglich und erklärte, dass es bereits „so viele Produkte“ gebe, „die niemand benötigt“.

Im Gespräch mit dem ‚Telegraph‘ verrät der viel gefeierte Star der Szene, der auch als Regisseur tätig ist, weshalb er sich trotzdem dazu entschied, Make-up und Co. auf den Markt zu bringen. „Haben sie mal bemerkt, wie viel Make-up die Mädchen heutzutage tragen“, fragt er und gibt selbst die Antwort: „Das liegt daran, weil es günstiger ist, als Kleidung zu kaufen. Ich liebe Beauty-Produkte. Bei Gucci habe ich Tage damit verbracht, mit einem Visagisten zu arbeiten, um den richtigen Look für die Show zu finden. Ich habe nie den Wunsch verspürt, Damenschuhe anzuziehen, was der Grund dafür sein mag, dass einige meiner Entwürfe weh tun. Ich hatte auch nie das Verlangen, die Kleider anzuziehen. Ich bin wahrscheinlich der einzige Mann Englands, der sich nicht als Drag-Queen anziehen will“, sagt er halb im Spaß, ergänzt jedoch: „Bei Make-up ist es mir ernst.“

Über die Art, wie er das Kreieren der Kosmetikprodukte angegangen sei, verriet er bei einem früheren Gespräch mit der Seite ‚WWD‘: „Mein Gehirn arbeitet bei allem was ich mache, auf dieselbe Art. Ich gehe die Sachen praktisch, auf architektonische Weise an und benutze dieselben Vokabeln, egal, ob ich Kleidungsstücke oder Kosmetika entwerfe.“

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