Carine Roitfeld setzt auf kurvige Models

Carine Roitfeld mag keine Magermodels.

Die ehemalige Chefredakteurin der französischen ‚Vogue‘ behauptet, zu ihrer Zeit bei dem Blatt keine Models eingesetzt zu haben, die ihr persönlich zu dünn erschienen. Der Grund dafür sei die Verantwortung, die sie gegenüber ihren Lesern und auch ihren eigenen Kindern empfunden habe. „Während meinen zehn Jahren dort, habe ich niemals ein zu dünnes Mädchen in der französischen ‚Vogue‘ abgelichtet. Ich glaube, dass die Leser sehr leicht zu beeindrucken sein können und man deshalb genau darauf achten muss, was man ihnen sagt und in den Magazinen ablichtet“, erklärt sie. „Außerdem sage ich mir immer, dass meine Kinder das Heft lesen werden und ich nicht möchte, dass sie sich schlecht fühlen. Ich bevorzuge eher kurvigere Models wie Lara Stone.“

Die Redakteurin habe dabei nicht nur darauf geachtet, keine Hungerhaken zu zeigen, sondern legte besonderen Wert darauf, stets das Bild einer starken Frau zu vermitteln. In einem Interview mit der Zeitschrift ‚Independent‘ erklärt sie deshalb: „Ich glaube nicht, dass die Frauen in der französischen ‚Vogue‘ Objekte waren. Sie waren immer echte Frauen. Selbst wenn sie in einem Bild durch Verschnürungen in Szene gesetzt wurden, dann haben sie meiner Meinung nach nicht so ausgesehen, als würden sie leiden. Wenn die ‚Vogue‘-Frau High Heels und einen Strumpfgürtel trägt, dann tut sie das deshalb, weil sie es möchte. Sie ist eine starke Frau“, versichert sie.

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