H&M: Diskussion um künstliche Models im Onlineshop

Wir sind es mittlerweile ja fast gewöhnt, dass uns von Plakaten, Werbeclips oder Seiten im Netz Gesichter anstrahlen, die es so in Wirklichkeit kaum geben kann. Photoshop heißt das Zauberwort, mit dem uns die schöne, bunte Werbewelt eine ziemlich unnatürliche Perfektion vorgaukelt. Alles schön und gut, wenn nicht immer wieder Menschen denken würden, sie müssten sich diese ziemlich künstlichen Bilder zum Vorbild nehmen. Die Schönheitsideale, mit denen manche von uns kämpfen, können nicht wirklich erreicht werden!

So finden sich immer wieder Dinge in der Modewelt, bei denen diese Künstlichkeit in den Augen von manchen auf die Spitze getrieben wird. So tobt im Netz gerade eine Diskussion um die Bilder, die der Moderiese H&M in seinem Onlineshop verwendet. Darin werden Die Köpfe von sogenannten Gesichtmodels, die gerne auch noch bearbeitet werden, auf Körper gesetzt, die ziemlich irreal wirken.

Kritiker, wie die Macher von Profashionals, werfen H&M vor, hier ein gefährliches Schönheitsideal zu kreieren, an dem sich junge Mädchen ein falsches Vorbild nehmen könnten. H&M ist hingegen der Meinung, dass sich diese Verfahren nicht groß von den Schaufensterpuppen in den Geschäften unterscheidet. Nun ja, diese schauen wenigstens deutlich nach Puppen aus…

Das Unternehmen betont, dass man auf keinen Fall auf diesem Weg echte Models ersetzen möchte, sondern dies lediglich zur Präsentation der Kleidungsstücke im Onlineshop benutzen wird. Man wolle sich jedoch bemühen, dies dem Kunden gegenüber besser zu kommunizieren. Was meint ihr dazu?

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