David Bowie: Eine Stilikone wird 65

cc by wikimedia/ Jean-Luc

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An diesem Sonntag feierte der Künstler David Bowie seinen 65. Geburtstag. Grund genug unserer Verehrung für einen der größten Künstler und eine der bedeutendsten Stilikonen der Neuzeit Ausdruck zu verleihen. David Bowie trägt mit Recht den Spitznamen „Chamäleon“, denn kaum einer hat sich in seinem Leben mit solch einer Neugierde immer wieder verändert und damit Maßstäbe gesetzt.

In den 70er Jahren sorgte er als Kunstfigur Ziggy Stardust für Aufsehen. Ein androgynes Wesen, das den Glam-Rock mitbegründete und die Geschlechterrollen gehörig durcheinander wirbelte. Noch heute wird dieser Stil von vielen gefeiert, wie aktuell zum Beispiel Balmain. Ziggy musste nach ein paar Jahren sterben, weil der Hype zu groß und Bowie immer unglücklicher wurde. Um sich nicht selbst zu verlieren, kam die nächste Veränderung.

Ob als Thin White Duke, mit Lou Reed, in Berlin mit Iggy Pop oder in den 90er Jahren düster auf Tour mit der Band Nine Inch Nails, Bowie war seiner Zeit immer voraus. Kam ein Trend, den er setzte, in der Masse an, war er schon wieder bei der nächsten Verwandlung angelangt. Wichtig ist dabei auch, dass seine Verwandlungen stets an ein künstlerisches und theatralisches Gesamtkonzept geknüpft waren und nicht einfach nur benutzt wurden um gewollt zu provozieren oder Aufmerksamkeit zu erregen wie es heutzutage so manch ein Star gerne tut. Seine Songs sind zeitlos und auch die, die inzwischen 40 Jahre auf dem Buckel haben, könnten auch heute geschrieben worden sein.

Inzwischen ist es ruhiger um David Bowie geworden und er genießt das Familienleben zusammen mit seiner Frau, dem Supermodel Iman, und seiner Tochter. Zu seinem Geburtstag widmet unter anderem die Vogue Bowie einige Fotostrecken. Das Cover der französischen Vogue ziert Kate Moss im Ziggy Stardust Style und auf dem Titel der deutschen Ausgabe finden wir Daphne Guiness in dieser Rolle.

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Kommentare
3 Antworten zu “David Bowie: Eine Stilikone wird 65”
  1. Charlene sagt:

    Ich liebe ihn! Als ich ein Kind war, was DAS die Musik, mit der ich aufgewachsen bin. Er ist ein faszinierender Künstler und ein faszinierender Mann! Ich verehre ihn!
    Danke für den Post!
    lg Charlene

  2. Gina sagt:

    Großartiger Artikel!!!

  3. charlene 2 sagt:

    Schöner Artikel, einzig das ewig zitierte „Chamäleon“ nervt ein wenig.
    Ein Chamäleon wechselt sein Äußeres, um sich seiner Umgebung anzupassen. Woody Allen „Zelig“ ist solch ein Chamäleon.
    Bowie war immer das Gegenteil davon: Er wechselte die Farben, um aus der Umgebung herauszufallen.
    Das passt auch viel besser zum durchgehenden Thema seines Schaffens: Isolation, Alienation, Fremdsein in der Welt und unter den Menschen.

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