Die Gewinner-Sporttaschen des „Inclusive Design“ Workshops an der Esmod Berlin

Foto: Esmod Berlin

Abschluss des innovativen Workshops der Masterklasse im Austausch mit geh- und sehbehinderten Sportlern. Die 12 internationalen Studierenden des neuen Masterprogramms Sustainability in Fashion der Esmod Berlin präsentierten am 6. Februar 2012 ihre finalen Taschenmodelle vor einer 9-köpfigen Jury vor Ort in Berlin. Die drei Gewinner Modelle wurden von der Deutschen Studentin Vida Ipektchi, der aus Österreich stammenden Stefanie Stolitzka und der Spanierin Daniela Franceschini entworfen.

Das Projekt der Masterklasse stand unter der Schirmherrschaft von Jurymitglied Manuela Schmermund, der mehrfachen Paralympic-Medaillengewinnerin. Durch seinen Fokus auf den Behindertensport setzt der Workshop ein deutliches Zeichen zur gesellschaftlichen Integration von behinderten Menschen, sichtbar auch in den interessanten und vielfältigen Präsentationen der Studierenden. Alle Modelle sind auf die speziellen Bedürfnisse und Wünsche von geh- und sehbehinderten Sportlern zugeschnitten.

Die auf haptische und sensorische Wahrnehmung ausgerichtete und ästhetisch ausgereiften Sporttaschen wurden zudem unter Einsatz ökologischen und /oder recycelter Materialien mit Unterstützung der VIA Werkstätten Berlin und Faktura, beides anerkannte Werkstätten für Menschen mit Behinderung, hergestellt und decken somit alle wichtigen Aspekte eines wirklich nachhaltigen Designs ab.

Gestalterischen Input zur Umsetzung der Taschen und Betreuung während des Workshops gab es von der Modedesignerin und Jurymitglied Esther Perbandt, die von den finalen Taschen bei der Präsentation begeistert war: „Ich bin stolz auf die großen Schritte, die die Studierenden seit unserer letzten Session gemacht haben, die Ergebnisse sind super geworden.“, so die Designerin.

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