Der Welpe in der Guccitasche

guccitascheHandtaschen – das letzte Tabu?

Handtaschen sind seit Hunderten von Jahren treue Wegbegleiter von Frauen – und zwar ausschließlich von Frauen. Was hat es mit diesem Mysterium auf sich? Was verbergen Frauen alles in ihren Hand-taschen? Warum geben manche dafür so viel Geld aus wie für einen Kleinwagen? Die Agentur Colibri Research und Kolleginnen in 16 Ländern haben das ultimativ weibliche Accessoire unter die Lupe genommen. Das Ergebnis sind ‚Bag Stories‘ – Geschichten über das Innenleben der Handtaschen ebenso wie über die Besitzerinnen der Taschen. Was sie darstellen wollen, was sie lieben und worunter sie leiden.

Hier einige Highlights:
Frauen pflegen unterschiedliche Beziehungen zu ihren Handtaschen. Wir entdeckten Taschen-Monogamie mit einer Tasche für alle Lebenslagen, aber auch Taschen-Polygamie mit verschiedensten Wegbegleitern.

Taschen sind ein Meilenstein in der Entwicklung vom kleinen Mädchen bis hin zur reifen Frau. Und das Erhalten der ersten Handtasche, in vielen Ländern ein klassisches Geschenk der Mutter, ist eine Art ‚Initiation‘.

Bitte draußen bleiben! Die Mehrheit der Frauen gewähren niemandem – oder nur sehr vertrauten Personen – Einblick und Zugriff in ihre Privatzone Handtasche. Zum Unverständnis vieler Männer. Warum ist das so?

Aller guten Dinge sind drei – oft fanden wir Utensilien in dreifacher Ausfertigung in den Bäuchen der Handtaschen: 3 Lippenstifte, 3 Brillen oder 3 Kalender im Mix von Digital und analogem Papier. Aber der kleine Welpe in seiner eigens für ihn hergerichteten Guccitasche kam in einfacher Ausfertigung.

Was wir nicht fanden: Piratenpinguine, Waffen und Kondome. Wieso eigentlich nicht?

Taschen sind unbeschreiblich weiblich, verbinden Frauen miteinander und zeigen interkulturell mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede.

GD Star Rating
loading...
Der Welpe in der Guccitasche, 5.0 out of 5 based on 1 rating
Hinterlasse einen Kommentar