Vogue: Keine Magermodels mehr!

cc by fotopedia/ achimh

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Immer mehr Modemagazine entscheiden sich dafür, auf Magermodels zu verzichten. Eine kleine Sensation ist jedoch für so manch einen, dass nun auch die Chefredakteure der 19 internationalen Ausgaben der „Vogue“ sich auf eine gemeinsame „Health Initiative“ einigen konnten. Die „Vogue“ ist bekanntermaßen das einflussreichste Magazin im Mode-Biz und will diesen Einfluss nun nutzen um sich für bessere Arbeitsbedingungen von Models einzusetzen.

Gemeinsam hat man für die „Gesundheitsinitiative“ einen Sechs-Punkte-Plan ausgearbeitet, nach dem alle Ausgaben der „Vogue“ in Zukunft handeln sollen. Man möchte danach nicht wissentlich mit Models unter 16 Jahren arbeiten oder mit solchen, die an Essstörungen leiden. Generell wolle man sich dafür einsetzen, ein gesundes Körperbild zu verbreiten.

Bei Fashion Shows, Castings und Kampagnen müssen die Models ab jetzt zur Feststellung ihres Alters ihre Personalausweise vorlegen. Bei Foto-Produktionen und Modenschauen will sich die „Vogue“ für bessere Arbeitsbedingungen für Models einsetzen und die Agenturen anhalten, für nicht zu lange Arbeitszeiten zu sorgen. Die Designer sollen im Rahmen der Initiative ihre bisherigen Mustergrößen überdenken. Desweiteren wolle man in der Branche weiterhin zur Aufklärung und zur Schaffung eines neuen Bewusstseins beitragen. Dazu wird ein Mentoren-Programm für Models eingerichtet.

Dieser Plan soll ab der Juni-Ausgabe der „Vogue“ weltweit umgesetzt werden. Nur die japanische „Vogue“ startet damit einen Monat später. Na, hoffen wir, dass dies wirklich ein ernsthafter Schritt in die richtige Richtung ist…

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