Young Designers Award 2012: Die Stars des Berliner Kick-offs

Young Designers Award 2012

Young Designers Award 2012

Er ist bekannt als Kick-off der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin und ist eines der Highlights. Auch in diesem Jahr zog der Young Designers Award einmal mehr die Blicke auf sich und begeisterte Modeexperten und Laien gleichermaßen. Mit Julia Seregina, Ryo Yamazaki, Livio Graziottin und Kohji Yanagi konnten sich vier außergewöhnlich vielversprechende Talente bei dem Young Designers Award durchsetzen.

Die Bekanntgabe der diesjährigen Award-Gewinner wurde von rund 150 Gästen begleitet. Im messeeigenen Laden „F95 – The Fashion Store“ wurden die lang erwarteten Preisträger bekanntgegeben. Vergeben wurden sie von Anita und Norbert Tillmann, den Gründern der Premium Exhibitions. Zu den diesjährigen Preisträgern gehört Julia Seregina. Das aus Moskau stammende Label Julia Seregina Smart Knits begeistert mit Womenswear, der ein neuer Luftzug anhaftet.

Nach Erklärungen der Jury sind es vor allem die verschiedenen Stricktechniken, die der Mode von Seregina Leben einhauchen. Die Verschmelzung der unterschiedlichen Techniken sorgt dafür, dass die Stücke der Jungdesignerin tragbar und faszinierend zugleich sind. Ihr gelingt es durch die Verwendung von verschiedenen Nadelgrößen mit verschiedenen Spannungen und Weiten bei den Maschen zu spielen und so Formen und Muster zu schaffen, die zweifelsohne außergewöhnlich sind.

Mit ihrem Label Breaks London haben sich Ryo Yamazaki und Kohji Yanagi ebenfalls einen der begehrten Awards sichern können. Nach Ansicht der Jury ist es die Liebe zu Mode und Stoffen, die die Arbeit der Jungdesigner prägt. Sie verarbeiten bei ihren Stücken echtes Leder und setzen auf luxuriöse Wolle, um Menswear zu schaffen, die vor allem beeindruckend ist. Ihnen gelingt es modernes Design mit traditioneller Maßschneiderei zu kombinieren. Livio Graziottin wurde als weiterer Sieger der Young Designers Award bekanntgegeben. Mit seinem Brillenlabel Kuboraum beweist er, dass auch Außergewöhnliches bedingungslos schön sein kann. Er selbst scheint die Brillen als eine Art Maske zu sehen und gibt dieses Bild an den Betrachter weiter.

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