Der Modesommer 2013 auf Italienisch

Von vielen Frauen heiß ersehnt sind sie nun endlich da, die neuesten Trends des Sommers, frisch von der Mailänder Fashion Week. Frisch mit einem Hauch Strenge kommen viele Designs in einer sehr reduzierten, schon fast abstrakten Eleganz daher und verzaubern ohne viele unnnütze Extras.

Dazu passt auch das Motto, unter das Gucci sämtliche Kreationen für den Sommer 2013 gesetzt hat: „Aristokratischer Purismus“. Seide wird an dieser Stelle zum viel verwendeten Material und verleiht den geometrischen, klaren Schnitten eine feminine und durchaus sinnliche Note, die in etwa dem Flair einer Uniform gleichkommt.
Gerade bei Armani wird auch das gewollt harte Auftreten durch kleine Verspieltheiten wie weite Ärmel und tiefe Schlitze durchbrochen, womit der Designer der auf den ersten Blick streng erscheinenden Kollektion mit einem sinnlichen Augenzwinkern begegnet.

Auch Gucci trumpft auf, diesmal mit peppigen und frischen Farben. Auch das schon länger trendige Türkis und ein warmes Zitronengelb sind in diesem Jahr wieder mit von der Partie, passen sich somit ganz dem zu erwartendem Sonnenschein an und verbreiten bei Models und Zuschauern gute Laune.

Weg vom spindeldürren Horrorbild der Laufstegmodels bewegt sich die Designerin Elena Miró, indem diese nur die Kleidergrößen von 38 bis 46 anbietet – Schluss also mit Size Zero und Magerwahn. Statt hier zu kaschieren oder zu verdecken, hebt Miró in der neuen Kollektion die weiblichen Rundungen besonders hervor und verleiht den Frauen ein völlig neues Geschlechtsbewusstsein.

Bluegirl hingegen setzt den Fokus ganz bewusst auf verspielte Romantik, indem hier viel Spitze und Blumenmuster verarbeitet werden. Ein durchaus gelungener Kontrast zur ungewohnten, schon fast futuristischen Strenge von Armani.

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