Moderner Lifestyle & Fashion Trends: beste Freunde oder Feinde?

Trends bestimmen unser Leben. Diese Aussage trifft nicht nur auf Mode zu, sondern kann in fast allen Bereichen des Lebens angewendet werden und im Kern ist dies auch nichts Schlimmes, denn schließlich bedeutet ein „Trend“ nur eine Entwicklung in eine andere, neue Richtung.

Was ist überhaupt ein Trend?
Das Wörtchen „Trend“ stammt ursprünglich aus der Mathematik und beschreibt einen systematischen Effekt, der eine gewisse Grundtendenz aufzeigt. Interessant dabei ist, dass ein Trend hierbei meist einen unerwünschten Störfaktor darstellt, der ausgemerzt werden muss.

Auch in der Wirtschaft, vor allem im Aktienhandel, gibt es Trends, die für Anleger und Investoren gut oder schlecht sein können, je nachdem, ob man Käufer oder Verkäufer ist. Rein soziologisch betrachtet ist ein Trend also nicht immer gut und nicht immer sollte man sofort auf den Zug aufspringen, nur weil etwas neu oder innovativ ist.

Heute Emo, morgen Metal
Viele Menschen haben mindestens eine Person im Freundeskreis, die ihr Aussehen und Styling ständig ändert, nur weil in gewissen Magazinen vom „neusten Trend“ die Rede ist und ganz schlimm wird es, wenn diese Person sich dann von anderen abwendet, weil die nicht zur Szene gehören oder ganz konservativ ihr „Ding durchziehen“.

Dann ist die Zeit gekommen, zu intervenieren und die Person darauf anzusprechen, ob es denn wirklich klug ist, sich so zu verhalten, alte Bekannte im Regen stehen zu lassen und nur darauf zu achten, wer gerade Hip und In ist. Das Problem mit den Trends ist nämlich, dass keiner so genau weiß welche Marken morgen angesagt sind oder wie sich das Verhalten entwickelt und im Zweifel hat man viel Geld für etwas ausgegeben, dass man eigentlich gar nicht mag und das ungetragen im Kleiderschrank verschwindet.

Das betrifft auch die Wohnung, in der man sich wohlfühlen soll, was aber nicht geht, wenn man zwei Mal im Jahr die komplette Einrichtung nach Designern mit unaussprechlichen Namen einrichtet. Wer neue Möbel sucht soll einfach ein paar Zeitschriften aufschlagen oder Internetseiten besuchen und sich strikt nach dem richten, was gefällt und letztendlich auch ins Budget passt. Ein gutes Beispiel sind die Webseiten bekannter Möbelhäuser.

Hier gibt es mehr zum Thema Wohnen und die Benutzer dürfen Kommentare verfassen, wie das ausgesuchte Stück in die Wohnung passt und wie es mit Funktionalität und Reinigung beschaffen ist, denn letztendlich sind Möbel und Kleidung nur Gebrauchsgegenstände, die uns das Leben erleichtern sollen oder im Winter vor Kälte, Schnee und Regen schützen.

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