Modekampagne für faire Mode

„Geiz ist geil“ beherrscht leider seit langen Jahren das Denken der Menschen. Gerade im Bereich Kleidung hat dieses Mantra allerdings negative Auswirkungen, da immer noch das alte Sprichwort gilt, dass Qualität ihren Preis hat. Doch leider ist kaum jemand bereit, gute Qualität zu unterstützen, da die Kosten hierfür zu hoch erscheinen.

Lokale Mode zu guten Preisen
Uwe Gleser und Manja Glenke wollen einen Umdenkprozess in Gang setzen, und sich dabei auf traditionelle Fertigungsarten beschränken: Keine Kinderarbeit, Fertigung in Deutschland, sowie die Einrichtung des kompletten Schaffensprozesses auf regionale Talente, das ist das erklärte Endziel der beiden Geschäftsleute. Dabei ist das Grundkonzept so einfach wie revolutionär. Deutschland mangelt es ganz gewiss nicht an kreativen Talenten, die in der Lage sind, die Modebranche zu revolutionieren. Doch das Problem dieser Talente ist es – im Gegensatz zu den Großen der Branche – nicht auf ein weites Netzwerk von Einkäufern, Produktionsstätten, Vertriebspartnern, etc., zurückgreifen zu können. Herr Gleser und Frau Glenke bieten den jungen Talente genau das an: Hilfe, beim Aufbau des eigenen Modelabels. Sie fungieren als Aufbauhelfer, die den jungen Talenten die geschäftliche Arbeit abnehmen, und dafür sorgen, dass sich diese rein auf das Kreative beschränken können.

Um ihre Idee in die Tat umzusetzen, nehmen die beiden Berliner derzeit am Gründerwettbewerb Gründer-Garage von Google, Stiftung Entrepreneurship und Indiegogo teil und sammeln fleißig Geld ein.
Die Kampagne der beiden Modefreunde baut dabei auf vier Schritte auf. Im ersten Schritt reicht der zukünftige Designer seinen Entwurf ein. Dabei werden sowohl Fotos als auch Zeichnungen akzeptiert . Außerdem wird hier ein preislicher Rahmen abgesteckt. Im zweiten Schritt wird jetzt abgestimmt. Nun wird das Projekt des jungen Designers durch die Modecommunity bewertet. Sie entscheidet dann,welches Design tatsächlich in die Produktion übergehen wird. Das Design, das von der Community ausgewählt wurde, wird nun vom Designer fertig entwickelt. Das bedeutet, er erstellt ein Schnittmuster, sowie einen ersten Prototypen. In der nächsten Phase wird dieses Musterteil, in Zusammenarbeit mit Schnitttechnikern, in einen produktionsreifen Schnitt verwandelt. Danach müssen die endgültigen Preise festgelegt, sowie Aufträge erteilt werden. Ab dann kann das Produkt gekauft werden.

Die Hilfe, die das Team dabei stets bietet, ist für die jungen Designer Gold wert. Außer ihrer Überzeugung, sowie ihrem Talent, müssen die Modeneulinge nichts weiter mitbringen. Sowohl die Suche nach Produktionsstätten, als auch nach Vertriebspartnern, sowie der gesamten Logistik, ist kein Problem. So hat der Designer den Kopf frei für sein Projekt, da er sich um nichts Anderes kümmern muss. Der Käufer profitiert von dieser Entwicklung dadurch, das durch dieses Verfahren die Kreativität des Designers ungestört in sein Projekt fließen kann, was eine deutlich bessere Basis zur Entwicklung von Kleidung ist.

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Kommentare
Eine Antwort zu “Modekampagne für faire Mode”
  1. Modekamoagne sagt:

    Vielen Dank für die tolle Zusammenfassung unserer Geschäftsidee!
    Uwe Gleser, Gründer Modekampagne.