Kleidchen wechsle Dich: Deutschlands größte Kleidertauschbörse tauscht jetzt auch offline

Der letzte Berlin-Trip lief über die Mitfahrzentrale, das Zimmer kam über Couch-Surfing und der Reiseführer wurde im Internet gegen einen alten einen Krimi getauscht…. das Thema Collaborative Consumption wird immer populärer. Die grüne Konsum-Alternative revolutioniert unser Shopping-Verhalten und bekämpft den immer stärker wachsenden Konsum. In Sachen Mode ist die junge Kleidertausch-Plattform Kleiderkreisel großer Vorreiter und Ideengeber. Jetzt geht Kleiderkreisel einen Schritt weiter und tauscht jetzt auch offline: mit lokalen Tausch-Events in ganz Deutschland.

Unter dem Motto „Kreisel im Viertel“ organisieren die User die lokalen Partys selbst und werden dafür von Kleiderkreisel mit einem Event-Budget, Materialien, einem Fotograf, in der Vermarktung und mit ganz viel Know-how unterstützt. „Wichtig ist uns nur, dass der Eintritt und das Tauschen für alle kostenlos ist,“ erzählt Sophie Utikal, Mitgründerin von Kleiderkreisel. „Unsere User geben uns sehr schnell Feedback, was ihnen gefällt. Deswegen entwickeln wir alle neuen Themen, wie zum Beispiel unseren Blog oder die Tausch-Events mit ihnen zusammen und lassen die Themen aus und mit der Community wachsen.“

Mit bisher über 1,1 Millionen wiederverwendeten Produkten bekämpft Kleiderkreisel stilvoll den Kaufrausch. „In unseren Kleiderschränken häufen sich Berge ungenutzter Kleidung, während wir immer weiter kaufen und kaufen“, so Sophie Utikal. „Dabei ist des einen ungeliebter Schrankhüter vielleicht des anderen neues Lieblingsteil. Wir möchten mit Kleidertausch-Partys in ganz Deutschland die Menschen anregen, statt neue Ware zu kaufen, ihren Schank zu entrümpeln und ungenutzte Teile gegen textile Schätze anderer einzutauschen.“ Aktuell gibt es auf Kleiderkreisel über 1,7 Millionen Produkte zur Wiederverwertung und jede Menge Upcycling-Tipps der Web-Society in den Kleiderkreisel-Foren, auf Facebook und im Blog.

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