Wasserverbrauch: H&M und WWF entwickeln gemeinsame Strategie

Wie bereits etliche Male berichtet, hat die Textilindustrie einen großen Anteil an der immer schlimmer werdenden Wasserverschmutzung in den ärmsten Regionen dieser Welt. Beim Waschen, Färben und Co. gelangen giftige Stoffe ins Grundwasser und schaden damit Mensch und Natur massiv. H&M hat sich nun mit der Umweltschutzorganisation WWF zusammengetan um eine internationale Strategie zu entwickeln um den Wasserverbrauch nachhaltig zu senken und auf umweltfreundlichere Alternativen umzusteigen.

Bereits im vergangenen Jahr habe der WWF die Wasserstrategie von H&M weltweit ausführlich untersucht. Auf dieser Basis möchte man in den kommenden Jahren einiges ändern und umstellen. Händler, Designer und Mitarbeiter erhalten Schulungen für einen nachhaltigeren Umgang mit Wasser in den Bereichen Rohstoffproduktion und Textilverarbeitungsverfahren. Auch bei den Lieferanten soll die Effizienz des Wasserverbrauchs gesteigert werden.

In den Hauptproduktionsländern wie China und Bangladesch werden H&M und der WWF direkt mit Politikern, Verantwortlichen, sonstigen wichtigen Entscheidern und Unternehmen zusammenarbeiten um die Lage vor allem in den Flussgebieten deutlich zu verbessern. Zudem will sich H&M für den Umwelt- und Wasserschutz des Yangtse-Flusses in China einsetzen.

Der WWF zeigt sich durchaus angetan von den Plänen von H&M und betont, dass bisher kein anderes Modeunternehmen solch eine umfassende globale Wasserverbrauchsstrategie umsetze. Die Experten hoffen, dass andere Unternehmen diesem Beispiel folgen, denn H&M habe verstanden, dass Wasser ein wertvoller Rohstoff sei, den man für spätere Generationen, aber natürlich auch für die Zukunft des Unternehmens, schützen müsse.

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