Die Preppys sind wieder da!

Die Jüngeren unter uns können sich wahrscheinlich nicht mehr an den Modestil der 1980er Jahre erinnern, aber den Älteren wird jetzt noch ein leiser Schauer über den Rücken laufen. Breite Schultern, Bundfaltenhosen und hochgeschlossene Blusen mit Spitzenbesatz. Alles in allem eben ein komplettes Disaster. Besonders schlimm waren die so genannten Preppys, die immer so aussahen, als würden die meilenweit über den Dingen stehen und sich nie die Hände auch nur annähernd schmutzig machen. Sie sahen immer so aus, als wären sie Mamas Liebling und Studenten an einer der Elite Unis dieser Welt. Kurz gesagt: Preppys waren ein Alptraum. Jetzt sind die Preppys zurück und sie kommen diesmal aus Schweden.

In Schweden wird man in diesem Frühling mit großer Wahrscheinlichkeit sehr viele junge Leute treffen, die Bundfaltenhosen in einem grässlichen Lila zu braunen Collegeschuhen, einem dezent gestreiften Hemd und einer Windjacke mit Strickbündchen im Blousonstil tragen. Dazu vielleicht eine Hornbrille und um das Grauen auch richtig abzurunden: weiße Tennissocken. So sieht der klassische Preppy bei den Herren aus.

Bei den Damen ist es aber nicht sehr viel besser. Faltenrock mit Saum unter dem Knie in Marineblau, dazu passend die hochgeschlossene, weiße Bluse mit einem Samtschleifchen am Kragen. Die Haare werden mit Mittelscheitel frisiert und durch eine kesse Haarspange in Szene gesetzt. Zu diesem Trauma werden dann gerne karierte Ballerinas als Peep Toes getragen. Wenn es kühl wird, dann greift der echte Preppy entweder zu einem kurzen Trenchcoat, gerne auch in Hellblau, oder zur Clubjacke mit auf genähtem Uniwappen auf der Brusttasche.

Spießig war gestern – heute gibt es Preppys!

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