Lässig wie Bogart – der Trenchcoat ist wieder da!

Kein Mantel hat eine solch lange und spannende Geschichte wie der Trenchcoat. Noch heute ist der leichte Mantel, der nur mit hochgeklapptem Kragen und geknotetem Gürtel richtig gut aussieht, ein Renner und in diesem Sommer ist er wieder einmal ein absolutes Must-Have!

Die Geschichte des Trenchcoats beginnt im verregneten London. Thomas Burberry hatte es einfach satt, im Dauerregen der englischen Hauptstadt ständig nass zu werden und entwarf  kurzerhand einen Mantel, der sehr eng gewebt wurde, luftdurchlässig und doch durch eine Imprägnierung wasserresistent war. Der Stoff aus dem dieser Mantel schließlich genäht wurde, nannte sich Gabardine und Burberry ahnte wohl dass er damit einen Treffer gelandet hatte und ließ sich den Trenchcoat patentieren.

Es war Hollywood was den Mantel erst richtig modern und auch salonfähig gemacht hat, denn ohne Humphrey Bogart der einen klassischen Trench in „Casablanca“ trug oder auch Audrey Hepbrun die ihn in „Frühstück bei Tiffany“ an hatte, wäre der Trenchcoat wahrscheinlich ein Mantel unter vielen geblieben.

In diesem Sommer feiert der Trench eine Renaissance. Den Klassiker mit kleinem Kragen und immer noch doppelreihig gibt es von Burberry für rund 2.500,- Euro. Etwas preiswerter, aber dafür lässig-zerknittert sind die Modelle von Esprit für 130,- Euro. Sehr feminin ist der neue Trench von  Missselfridge, einreihig geknöpft und mit Rüschenkragen. Auch H & M hat Trenchcoats in der neuen Kollektion sehr farbenfroh und auf Taille geschnitten. Wer den Dalamatiner-Look mag, der sollte mal bei Topshop vorbei schauen, denn dort gibt es Trenchcoats in weiß mit niedlichen schwarzen Punkten. Eher klassisch präsentiert sich Drykorn mit einem schwarzen Trench, der mit einem karierten Innenfutter glänzt.

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