Darf’s ein bisschen kitschig sein?

Wie definiert man eigentlich Kitsch? Kitsch ist in erster Linie eine Frage des Geschmacks. Wer es generell bunt und etwas laut mag, der wird mit dem neuen Trend zum Kitsch sehr gut zurecht kommen, aber alle die es dezenter und leiser mögen, die werden vor Entsetzen die Hände vor die Augen schlagen wenn sie sehen, welchen modischen Trend die Damen in Hollywood gerade eingeläutet haben: Kitsch wohin man auch sieht.

Da wären zunächst einmal die Unterröcke aus Tüll. Diese Petticoats erinnern an die wilden 1950er Jahre und sehen heute nur noch bedingt gut aus. Werden sie zu super kurzen Minis getragen, dann sieht dies immer ein bisschen wie das Röckchen einer Ballerina aus. Empfehlenswert also nur bei ganz jungen Frauen.

Schnürstiefel sind ok und Peeptoes auch – aber in der Kombination ist das Ganze ein bisschen „to much“. Besser sind Gladiators oder Wedges. Letztere dürfen auch gerne als Peeptoes getragen werden.

Glitzerschmuck kommt irgendwie nie ganz aus der Mode und meist tragen ihn die Frauen, die es sich am wenigsten leisten können. Dreireihige Ketten mit Glitzersteinen oder dicken Perlen UND glitzernde Ohrringe die bis auf die Schultern reichen, sind eindeutig zu viel des Guten.

Auch bei den Handtaschen setzt sich in weiten Teilen der Hang zum Kitsch durch. Wer eine Handtasche im wilden Leomuster mit einem Kettenhenkel trägt, der fällt zwar garantiert auf, aber sieht nicht besonders stylish aus. Noch schlimmer ist es eigentlich nur noch, wenn man an eine solche Tasche dem Trend folgend, auch noch allerlei bunten Schnick-Schnack hängt.

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