Frida Weyer Fashion Week Show Berlin

Tipps für Modeblogger von Top-Modefotografen

Wer die brillanten Bilder der weltweit bekannten Fotografen betrachtet, fragt sich immer wieder wie diese es schaffen, derartige Motive im Bruchteil einer Sekunde einzufangen. Ob Annie Leibovitz, Richard Avedon, Herb Ritts oder Mario Testino, den Topfotografen gelingen Aufnahmen, die wirklich den Betrachter faszinieren.
Modeaufnahmen der genannten Fotografen sind nicht nur eine schichte Darstellung der neusten Trends, nein, sie sind Kunstwerke, wahr gewordene Träume und zieren beispielsweise als selbstklebende Poster für die Wand diverse Wohnzimmer und Büros von Modebloggern. Aber wie erreichen die genannten und andere Fotografen diese Perfektion? Welche Tipps geben sie Anfängern oder liegt ihr Erfolg einfach nur in der hochwertigen Technik?

Die Tipps der Profis – so einfach wie genial
Sie reichen vom einfachen Abdrücken und dem damit verbundenen Hoffen auf ein ausgezeichnetes Bild zu erwischen bis hin zur vorangegangenen perfekten Inszenierung. Diese Aussagen verdeutlichen allerdings auch, das jeder Fotograf, ob Profi oder nicht, für sich einen eigenen Weg zum perfekten Modefoto finden muss. Die eigenen Vorlieben sollten an erster Stelle stehen, was gefällt gilt es umzusetzen, eventuell etwas perfekter als schon vorhanden.

Manch ein Profi sagt von sich, dass er die ersten 10.000 Aufnahmen nicht gebrauchen kann und erst im Anschluss das eine wirklich gute Foto entsteht. Diese Aussage traf übrigens der provokative Modefotograf Helmut Newton. Ein anderer sehr gefragter Modefotograf ist Herb Ritts rät den Anfängern im Bereich der Modefotografie nicht so sehr großen Wert auf die heute vorhandene Technik zu legen, sondern auf das zentrale Element zu achten. Nach seiner Aussage kann all die hochwertige Technik angefangen von der Kamera über die Beleuchtung bis hin zur Nachbearbeitung nicht über einen mangelnden Inhalt bzw. eine fehlende Aussage hinwegtäuschen.

Fotografieren wie ein Profi, heißt einen eigenen Stil finden
Wer als Fotograf wirklich Erfolg haben möchte, muss vor allem seinen eigenen ganz einzigartigen Stil finden. Es bringt nichts die bekannten Fotografen und ihre weltweit bekannten Aufnahmen zu kopieren, denn immer handelt es sich lediglich um eine Kopie und diese kann nie so gut sein wie das Original. Ganz gleich, ob Landschaftsmotiv oder Modefoto, wer seinen Stil gefunden hat, der wird einzigartige Fotografien vorweisen können, und vielleicht selbst einmal zu den ganz großen gehören.

Ein besonders gutes Foto entsteht wie nebenbei, sagt der eine oder andere bekannte Modefotograf. Das heißt, von ihm kommen kaum Anweisungen für die Models. In der Regel wurden alle möglichen Posen sowie die Wünsche des Fotografen im Vorfeld besprochen. Dennoch ist das Ergebnis nicht selten eine Überraschung. Fotos, die natürlich, das heißt, nicht gestellt wirken, werden immer wieder gern betrachtet und zeigen das Können des Fotografen.

Die Aussage des Fotos schon im Vorfeld genau definieren
Ein brillantes Foto entsteht, nach Aussage des einen oder anderen bekannten Profifotografen nur dann, wenn man sich schon im Vorfeld genau über den späteren Inhalt des Bildes im Klaren ist. Diese Aussage verdeutlicht, wie weit die Meinungen zum Entstehen eines guten Modefotos auseinandergehen. Sie zeigt allerdings auch, wie entscheidend der eigene Stil ist. Darüber hinaus sollte ein Hobbyfotograf, ganz gleich, über welche Technik er verfügt, wenn er bei einem Motiv ein gutes Gefühl hat, einfach abdrücken. Oder wie sagt Elliott Erwitt sinngemäß, gute Bilder sind überall zu finden, man muss sie nur bemerken.

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