Paris, ma fashionation

Paris, Stadt der Liebenden und Zentrum der Mode. Von Chanel und Dior über Hermès bis Yves Saint Laurent ist hier alles zuhause, was Rang und Namen hat. Die französische Metropole an der Seine ist, speziell für Modeliebhaber, einfach immer eine Reise wert.

Besonders zur Pariser Fashion Week , welche 2014 am 25. Januar beginnt und bis zum 05.03.2014 andauern wird, lohnt sich ein Besuch. Wer gerne im Zentrum der Stadt bleibt, aber auch Geld sparen will, kann sich als Unterkunft auch eine private FeWo aussuchen, bei Online Vermietern wie HouseTrip. Fernab der Laufstege bietet die Wahlheimat von Karl Lagerfeld  doch zu jeder Zeit eine Vielzahl an kulturellen Angeboten und Sehenswürdigkeiten. Wer keine Lust auf eine Postkartentour mit Louvre und Eifelturm und keine Zeit für endlos anmutende  Warteschlangen hat, der ist in der „Fondation Cartier“ bestens aufgehoben. Die vom Juwelier und Uhrmacher Cartier geförderte Stiftung, widmet sich seit 1984 vor allem der zeitgenössischen Kunst und präsentiert in ihrem futuristischen Glasbau regelmäßig verschiedenste Werke. Darunter sind sowohl Sammelausstellungen, als auch Einzelportraits moderner Künstler.

cc by flickr / Jean-Pierre Dalbera

cc by flickr / Jean-Pierre Dalbera

Für stilsichere Fans der großen Leinwand empfiehlt sich natürlich die „Cinémathèque Française“, deren Aufgabe es ist, historische Filme zu archivieren und zu erhalten. Darüber hinaus werden fast täglich neue und alte Filme gezeigt. In dem von Frank Gehry entworfenen Gebäude befinden sich außerdem ein Restaurant, ein Kino und Film Museum.

Wer danach trotzdem noch etwas vom Eifelturm sehen  und sich sowohl künstlerisch als auch kulinarisch inspirieren lassen möchte, der sollte im berühmten „Palais de Tokyo“, genauer gesagt im „Tokyo Eat“ einen Zwischenstopp einlegen. Von der Terrasse hat man einen herrlichen Blick auf das Wahrzeichen der Stadt, besonders bei Nacht.

Tagsüber möchte man in Paris aber natürlich eines: einkaufen. Neben den großen Namen der Haute Couture, welche hauptsächlich im ersten und achten Arrondissement zu finden sind, wartet Frankreichs Hauptstadt mit vielen kleinen Boutiquen auf, deren handverlesenes Sortiment genau auf die aktuellen Trends abgestimmt ist. Eine der eindrucksvollsten Boutiquen findet man auf der Rue de Sévingé im dritten Arrondissement. Der Laden „L’Eclaireur“ verkauft viel mehr als nur Kleidung – er bietet seinen Kunden ein Erlebnis. Jedes Modestück wird, wie es sich für ein Kunstwerk gehört, einzeln in Szene gesetzt und in Gesellschaft von avantgardistischen Skulpturen und  antiquarischen Polstermöbeln präsentiert.  Absolut sehenswert!

Wer Concept Stores noch nie viel abgewinnen konnte, wird vom „Merci“ positiv überrascht sein.  Vom hauseigenen Parfum, über tragbare Mode bis hin zu innovativen Installationen und einem kleinen Café findet man alles, was das Herz begehren könnte. All das wird eingefasst von einer fasst schon heimeligen Atmosphäre, die den hektischen Pariser Alltag entschleunigt und zum Verweilen einlädt. Doch auch die großen Kaufhäuser sind besonders in der Vorweihnachtszeit ein beeindruckender Anblick.  Ein Nachmittag im ebenfalls von Gustav Eiffel  konzipierten „Le Bon Marché“ , dem ersten Einkaufszentrum der Welt, gehört genauso zum Pflichtprogramm, wie ein Abstecher ins berühmte „Lafayette“ mit seiner 33 Meter hohen Glaskuppel und einer schier endlosen Palette an Produkten.

Wie man sich von all dem Konsum am besten erholt und dabei die Geldbörse schont? Schlafend natürlich. Zum Beispiel im angesagten Seven Hotel im fünften Arrondissement oder aber im Hotel Sainte-Beuve, wenn man es etwas traditioneller und „typisch französisch“ mag.

cc by flickr / Nicholas Jones

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Den oft nachgeahmten „Pariser Chic“ kann man übrigens auch kaufen – in einer kleinen Botique mit dem treffenden Namen „Madame A Paris“, zu finden im ersten Arrondissement. Nur die lockere und mühelos elegante Art der Pariser Damen, die muss man schon selbst mitbringen.

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