Goldig Hamburg

Zum Mode Shopping nach Hamburg mit ADAC Postbus Busreisen

Wahrscheinlich habt Ihr es schon mitbekommen, denn die Mobiliätslandschaft in Deutschland ändert sich gerade mal wieder gewaltig. Dank einger Gerichtsverfahren ist es nun leichter möglich, Fernbuslinien in Deutschland aufzubauen und daher explodiert dieser Markt für Busreisen gerade förmlich und die Anbieter bieten sich einen ziemlichen Preiskampf. Da kam mir die Möglichkeit gerade recht, mir das neue Angebot vom ADAC Postbus mal genauer anzusehen und einen Streckentest und eine Testfahrt zu unternehmen.

ADAC Postbus Bus

Ausgesucht habe ich mir dafür eine Shoppingfahrt von Berlin nach Hamburg und wieder zurück. Die bisher immer gewählte ICE-Verbindung blieb für eine Reise nach Hamburg also außen vor und dafür buchte ich am Telefon den ADAC Postbus. Der fährt zehn mal am Tag nach Hamburg und startet überwiegend in Berlin am ZOB, also auch recht zentral. Zwei Hamburg-Touren starten auch am Flughafen Schönefeld, falls jemand unbedingt von dort mit dem Fernbus nach Hamburg starten möchte.

Die Fahrt mit dem Bus nach Hamburg kostete mich 15€ pro Strecke und das ist einfach mal DAS Argument für Busreisen mit dem ADAC Postbus. So günstig kommt man wahrscheinlich nicht mal per Mitfahrzentrale nach Hamburg.

Zusätzlich hatte ich mir für 2€ pro Fahrt mit dem Fernbus noch einen Wunschsitzplatz reserviert, was sich aber als unnötig herausstellte, weil es eigentlich keine großen Unterschiede bei den Sitzen gibt. Aber wer eben sicherstellen will, daß er ganz vorne sitzt oder unbedingt am Fenster, gibt halt die 2€ aus. Ansonsten gilt das gute alte Billigfliegerprinzip. Wer sitzt, sitzt und Stehplätze gibt es nicht.

Was ich ganz interessant finde ist, daß man auch schweres Gepäck oder sogar Fahrräder mitnehmen kann. Für 10€ Extra pro Fahrrad pro Strecke ist auch das ein Preisknaller. Also ab zum ZOB und auf gehts. Meine letzte Busreise hatte ich als Teenie und ich erinnere mich mit Grauen, daher habe ich eine gewisse Angst vor dem, was mich erwartet. Aber wenn zwei so bekannte Firmen wie der ADAC und die POST das zusammen angehen, kann ja eigentlich nichts passieren. Und so kam dann auch ein auf Hochglanz polierter Bus vorgefahren, der wirklich aussah, wie als wenn er gerade frisch aus der Fabrik gerollt ist. Der Fahrer kontrollierte dann die Tickets vor dem Einsteigen – also rein. Die Sitze sind bequem und man hat ausreichend Abstand zum Vordersitz und alles macht einen hochwertigen, neuen Eindruck.

Auch die anderen Leute an Board sind sehr durchmischt, viele jüngere Leute, Schüler, Studenten, aber auch Rentner und Leute im mittleren Alter, seine Busreisendenklischees kann man also über Board werfen – eben alles ganz normale Leute. Und dann kommt die Komfortüberraschung. Es gibt Dreipunktgurte zum anschnallen, ein Tischlein zum Herunterklappen auf dem das Notebook Platz hat, eine Steckdose und kostenloses WLAN. Demzufolge holen auch viele ihre Rechner heraus, setzen Kopfhörer auf und arbeiten, während der Bus uns gemütlich in Richtung Autobahn schaukelt. Der Bus ist auf dieser Hinfahrt ziemlich leer und ich bin sehr positiv überrascht und stelle nach 3 Stunden Fahrt bei der Ankunft in Hamburg fest, daß ich lange nicht mehr so konzentriert und ungestört gearbeitet habe, wie auf dieser Fahrt. Der ZOB in Hamburg befindet sich gleich um die Ecke vom Hauptbahnhof also sehr zentral. Wäre ich mit dem ICE gefahren, wäre ich zwar schon seit 1,5 Stunden in Hamburg, hätte aber auch mindestens den dreifachen Preis bezahlt. Also auf zum Shopping…

An Einkaufsmöglichkeiten mangelt es der norddeutschen Shopping-Metropole zwar keineswegs, dennoch wird Hamburg leider auch immer mit hohen Preisen verbunden. Hierzu zählt gewiss die allseits bekannte Einkaufsstraße vom Hauptbahnhof zum Rathausmarkt. Auf dieser Mönckebergstraße lässt sich zwar gut Einkaufen, jedoch sind die Angebote auch nur selten günstig. Mit den richtigen Insider-Tipps lässt dieses Einkaufsbild der Modemetropole umgehen. Wer die richtigen Läden kennt, kann auch in Hamburg günstig und stilvoll shoppen gehen.

In Hamburg profitiert der, der den Weg fernab von dieser bekannten Einkaufspassage wagt. So bietet insbesondere das Schanzenviertel kleine Boutiquen mit ausgefallenen Schnäppchen. Es ließe sich als Shoppen der eher ungewöhnlichen Art in einmaligen Läden begreifen. Ebenso wie das Schanzenviertel bietet auch Karolinenviertel eine günstige Alternative zur gängigen Shoppingmeile in Hamburg, in der kleine Designer mit einzigartigen Stücken überzeugen und zum Einkaufen verleiten. Einkaufen in Hamburg muss demnach nicht immer teuer sein. Erst durch das Aufsuchen der geheimen Ecken in der Hansestadt wird Shoppen durch die Schonung des Geldbeutels zum wahren Vergnügen.

Das Schanzenviertel ist unter Insidern für deine Vielfalt und Extravaganz bekannt. In der Schanze eröffnen nicht nur immer wieder neue Läden, die durch innovative Modetrends sowie Neuheiten insbesondere für Youngsters überzeugen, sondern hier lassen sich ausgefallene Geschenke und Mitbringsel der Hansestadt zum Beglücken der Liebsten zu Tiefpreisen abstauben. Ein wahrer Geheimtipp sind die Outlets in der Modemetropole. Es lohnt sich diesen in der Hochburg für Designer einen Besuch abzustatten, denn hier findet man bekannte Modelabels für wenig Geld.

Als eines der renommierten Outlets wäre hier insbesondere der Leo 33 Lagerverkauf auf dem Eppendorfer Weg 265 zu nennen, der eine enorme Warenvielfalt durch ein ständiges Wechseln bekannter Labels bietet. Hier lassen sich hochwertige Marken günstig erwerben, denn die meisten Waren sind bis zu 50 Prozent, immer aber mindestens 30 Prozent, reduziert.

Auch der Lagerverkauf für Mode & Co, der in Hamburg-Barmbek befindet oder das Fashionart Outlet auf der Gaststraße 8-16 ermöglicht ein maximales Shoppingvergnügen. Wer gezielte Vorstellungen hat, der findet auch Outlets bekannter Labels wie das Olsen Outlet auf Schnackenburgallee 52, den Tom Tailor Outlet Store auf dem Garstedter Weg 14 oder das Bon Prix Outlet auf der Wandsbeker Straße 17. Auf der Mönchebergstraße befindet sich demgegenüber auch ein Anzug Outlet, in insbesondere Männer hochwertige, stilvolle Bekleidung für besondere Anlässe oder den Arbeitsalltag günstig erworben werden können. Mit wenig Geld verleiht man auf diese Weise seiner Person Prestige.

Neben den geheimen Outlets in Hamburg sind auch die Second Hand Geschäfte der Modeetropole einen Besuch wert. Durch einen Second Hand Einkauf in der Hansestadt lässt sich wirklich viel Geld einsparen. So können Labels wie D&G, Prada oder Gaultier zu Tiefpreisen insbesondere im Classen Secondhand auf der Grillparzerstraße 2 erworben werden. Dass es sich hierbei um Second Hand Mode handelt, merkt man keineswegs, denn alle Stücke sind neuwertig und in der Regel – wenn überhaupt – nur wenige Male getragen.

Echte Trend der Designermode finden sich auch bei Miss Seconda auf der Oberstraße. Hier werden Designerstücke von zum Beispiel Armani und Joop den Geldbeutel schonend angeboten. Besonders emporzuheben ist auch Jimmy.second hand & drinks, der nicht nur edle Ware bekannter Labels zu günstigen Preisen anbietet, sondern bei dem auch die Shoppingtour mit kühlen Drinks kombiniert werden kann. Wirklich einzigartige Stücke bietet die Second-Hand-Ware des Ladens Zweite Liebe auf dem Hofweg. Wer also nach dem ganz besonderen etwas sucht, der sollte besonders hier einmal schauen.

Zweite Liebe Hamburg

Zweite Liebe Hamburg

Für Trendsetter ist auch das Viertel St. Georg in Hamburg empfehlenswert, denn hier finden sich die wahren Szene-Boutiquen dicht aneinandergereiht. Mit diesen Geheimtipps wird Shopping in Hamburg zum wahren Vergnügen. So bieten auch die bekannte Schauspielerin Anna Wolfers in ihrem Goldig Laden in Hamburg bezahlbare Anziehsachen für Mädels.

Goldig Hamburg

Goldig Hamburg

Doch zurück nach Berlin und auf gehts zur Runde 2 mit dem ADAC Postbus. Zunächst muss man sagen, daß der ZOB in Hamburg wirklich dringend verbessert werden muss. Die Wartehalle hat vielleicht 15 Sitzplätze von denen fast alle von Obdachlosen belegt sind oder von zwielichtigen Leuten, die mit Handyknopf im Ohr irgendwelche Geschäfte von hieraus koordinieren. Es regnet draußen und ich habe Verständnis für die Not anderer, aber ich warte dann doch lieber draussen auf den Bus. So wie die meisten anderen Fahrgäste. Nach den guten Erfahrungen bei der Hinfahrt freue ich mich schon und überlege mir, welchen Klotz von Arbeit ich auf dieser Fahrt erledigte, doch es ist voll. Freitag am späten Nachmittag nach Berlin mit einem 15€-Ticket – kann man machen, muss man aber nicht.

Der Bus ist nun bis auf den letzten Platz ausgebucht und das WLAN verträgt leider keine Hundertschaften streamender Smartphones und Notebooks. Außerdem scheint jetzt Schlafzeit zu sein, denn die meisten Reisenden schlafen oder kämpfen mit dem Schlaf. So gewinne ich auch einen neuen Freund, denn mein Sitznachbar kuschelt sich gemütlich an mich an und sein Köpfen klappt auch öfters mal zur Seite und bleibt auf meiner Schulter liegen. Ich lerne also, daß Tippen und Köpfchen-Ping-Pong auch simultan möglich ist und werde geschickt darai, das Schlafkomaköpfchen mit einem sportlichen Achselzucken wieder auf die andere Seite des Schlafsackes Mitreisenden zu bugsieren. Mit ruckelndem Internet, Full-House im Bus und Kuschelterror vom Sitznachbarn vergehen die drei Stunden Rückfahrt dann auch nicht ganz entspannt, wie auf der Hinfahrt und sechs Stunden Bussitz an einem Tag machen sich dann doch bemerkbar und ich in froh als ich wieder aus dem Bus raus bin.

Als Fazit kann ich den ADAC Postbus aber absolut empfehlen. Preislich und vom Komfort absolut emfpehlenswert – man sollte halt versuchen, die „Garantiert-ausgebucht“-Termine zu meiden. Aber hey! Für etwas mehr als 30€ einen Tag shoppen in Hamburg. Das ist ein Deal!

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