Polite Design

Polite Design

Das Label. Was 1995 unter der Regie von Cecilia Polite als kleines Label für Schwimmbekleidung begann, wurde acht Jahre später durch Diana Polite zu einem richtigen Modelabel. Die Produktion wurde professionell, so auch die Vertriebswege und der Anspruch. Als im Jahre 2009 Carlos Polite, der in Madrid, Spanien Design und Kunst studiert und dort seinen Master erlangt hatte, zum Label als Creative Director dazustieß, hatte das Label alles, was es brauchte, um in der kolumbianischen Modewelt bestehen zu können und sich gegen die zahlreiche (und harte) Konkurrenz des Landes zu behaupten. Bald schon gelang es, ein eigenes Image aufzubauen, das für Unabhängigkeit und einzigartiger Identität stand und immer noch steht. In den vergangenen Jahren konnte Polite Design große Erfolge feiern, an welchen man gewachsen ist. Einer dieser Erfolge ist die aktuelle Fashion Show 2013, die auf großen Anklang gestoßen ist.

Der Stil. Was die diesjährige Fashion Show so attraktiv gemacht hat, war bzw. ist die ungewöhnliche Farbwahl. Man entschied sich dieses Jahr für kühle, elegante Farben, für Schwarz, Weiß und Blau. Diese Farbend dominieren die gesamte Komposition. Auf andere Farben wurde verzichtet. Genau das macht aber die Kollektion von Polite so einzigartig und unterstreichen den unabhängigen, individuellen Charakter des Labels, mit der man der Welt mitteilen will, dass man anders ist. Die Schnitte lassen viel Bewegungsfreiheit und wirken fließend, erfrischend. Bei den Stoffen hat man sich vornehmlich für glänzende Stoffe wie Seide beschränkt, um die fließenden Formen weiter zu betonen. Was dabei herausgekommen ist, zeugt nicht nur von geschmackloser Eleganz, sondern auch von unabhängiger Kreatitivität, mit der man sich sehen lassen kann.

Anlässe zum Tragen. Kreationen von Polite fühlen sich auf gehobenen Anlässen am wohlsten. Das liegt an ihrem hohen Maß an Eleganz, das erst einmal seines Gleichen suchen muss. Doch auch im geschäftlichen Bereich, etwa bei einem wichtigen Geschäftsessen, lassen sich die Kreationen stilvoll tragen. Für den Alltag wirken sie jedoch etwas overdressed. Das liegt zum einen an der Farbwahl, die aufgrund ihrer reffinierten Kombination stark auffällt, als auch am Schnitt, der bei alltäglichen Anlässen zu maniriert wirkt.

Die Zielgruppe. Zur Zielgruppe gehört ganz klar die schlanke Frau, die sich mit ihrer Bekleidung gekonnt, aber nicht zu aufdringlich in Szene setzen möchte und gleichzeitig Gefallen an ihrer eigenen Gestalt findet.

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