Vorsicht beim Haare färben: Nicht bei Allergietest auf Hersteller hören

Wir alle kennen den Hinweis auf Verpackungen und Anleitungen von Haarfärbemitteln: Man solle eine kleine Menge des Mittels vor dem Färben auf der Haut testen, um zu sehen, ob man nicht allergisch gegen das Produkt reagiert. Leider ist dies jedoch offenbar ein schlechter Rat, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung nun betont.

Den Hauttest macht man um zu überprüfen, ob es eine allergische Reaktion gegen den Stoff p-Phenylendiamin (PPD) gibt. Leider ist hier laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung nicht die Konzentration entscheidend, sondern die Häufigkeit. Das bedeutet, je öfter ich mit dem Stoff in Kontakt komme um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Allergie ausgelöst wird.

Mit dem Test auf der Haut erhöht man die Kontakt-Häufigkeit also nur und verstärkt somit das Allergie-Risiko! PPD verbindet sich in dem Haarfärbeprodukt durch Wasserstoffperoxid mit sogenannten Kupplersubstanzen zu einem Farbpigment, das dann in das Haar eindringt.

GD Star Rating
loading...
Hinterlasse einen Kommentar