Botox macht blöd

Foto by flickr, stevendepolo, unter CC by

Geahnt haben wir es schon lange, aber jetzt ist es auch wissenschaftlich belegt und damit amtlich – Botox macht blöd.

Frauen die sich Botox in die Stirn spritzen lassen, meinen immer noch sie werden damit schöner und jünger. Eher ist das Gegenteil der Fall, denn mit einer glatt gebügelten Stirn sehen alle Damen, egal ob prominent sind nicht, wie Zombies aus. Da helfen auch keine Beteuerungen mehr wie: Ich hab so tolle Gene, oder ich trinke jeden Tag zehn Liter Wasser und hab deshalb so glatte Haut – Botox ist und bleibt immer sichtbar.

Was Botox mit den Gesichtszügen anstellt, ist unübersehbar und hinreichend bekannt, aber was das Nervengift mit den grauen Zellen anstellt, dass haben jetzt Wissenschaftler der Universität im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin herausgefunden. Die Forscher dort haben 20 Frauen Botox gespritzt und sie dann zum Gespräch gebeten. Dabei stellte sich heraus, dass keine der Damen der Plauderei auch nur annähernd folgen konnte. Der Grund dafür ist einfach. Wenn Menschen sich unterhalten, dann spielt auch immer die Mimik eine große Rolle. Besonders die Stirn, die bei Zorn oder auch Ärger gerunzelt wird, ist dabei von Interesse. Wenn Menschen ihre Stirn nicht mehr bewegen können, dann nehmen sie diese Mimik auch bei anderen Menschen nicht mehr war. Das Ergebnis ist immer eine verzögerte Reaktion oder eben gar keine Reaktion.

Kein Wunder also, dass auf dem roten Teppich so oft so dämlich gegrinst wird, denn die Botox „Schönheiten“ bekommen nichts mehr mit.

Wenn Ihr selbst mal eine Frage zum Thema Mode habt, stellt uns Eure Modefragen. Wir antworten darauf!

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