Nicolas Ghesquière vs. Balenciaga: Mediation statt Gerichtssaal

Nicolas Ghesquière wird aktuell in der Modewelt für seine ersten Kollektionen für Louis Vuitton gefeiert. Leider ist der Ärger mit seinem früheren Arbeitgeber, dem Modehaus Balenciaga, immer noch nicht ganz vorbei. Nun gibt es jedoch laut Medienberichten immerhin Fortschritte.

Ghesquière sagte nach seinem Ende bei Balenciaga damals in einem Interview, dass er sich ausgelaugt gefühlt habe, als ob man seine Identität stehlen wollte, während man versuchte, alle Dinge gleichzumachen. Genau diese Aussagen fügten Balenciaga in den Augen des Modehauses einen erheblichen Image-Schaden zu.

Aus diesem Grund verlangt Balenciaga sieben Millionen Euro als Entschädigung. Die Anwälte des Designers betonen, jedoch, dass die entsprechenden Aussagen nicht gegen das Label, sondern die Modeindustrie im Allgemeinen gerichtet waren.

Der Fall wurde seitdem vor Gericht verhandelt. Nun scheint ein wenig positive Bewegung in die Sache zu kommen. Zumindest starten Nicolas Ghesquière und das Modehaus ein Mediationsverfahren, was bedeutet, dass der gerichtliche Teil vorerst ein Ende hat. Mal sehen, ob man sich einigen kann…

GD Star Rating
loading...
Hinterlasse einen Kommentar