Kritik an Zalando

Zeitmangel und Bequemlichkeit lassen einen Online-Shop nach den anderen wie Pilze aus dem Erdboden sprießen. Es ist einfach und bequem z.B. Schuhe online zu kaufen, besonders wenn Schnäppchenpreise, kostenlose Rücksendung und Geld-zurück-Garantien für ein risikoloses Shopping-Erlebnis sorgen, wie bei Zalando.

Für die Kritik in der Zalando derzeit steht sind die unterbezahlten Mitarbeiter und deren Arbeitsbedingungen der Hauptauslöser. Über 90% der Mitarbeiter sollen aus Polen, Russland, Rumänien und den afrikanischen Staaten stammen, nur 3,50 EUR die Stunde verdienen und lediglich Anspruch auf unbezahlten Urlaub haben. Größtenteils werden sie von Bussen an der Grenze abgeholt und nach Feierabend wieder dort abgesetzt. Beschäftigte aus Deutschland erhalten 6,80 EUR – 7,01 EUR. Stark bemängelt wird auch die Knappheit der sanitären Einrichtungen. Ein Security-Mitarbeiter „begleitet“ Mitarbeiter zur Toilette und der monotone Arbeitsalltag beginnt laut Berichten mit einem „Anpfiff“, welcher an Akkordarbeit erinnert.

Die Schuldabwälzung mit der Zalando via facebook auf die Beschwerden reagiert hat und sämtliche Verantwortung an deren Partner Docdata, über welche die Mitarbeiter beschäftigt werden, abgegeben hat ist nicht komplett überzeugend. Immerhin, Zalando gelobt jedoch Besserung – ein Anfang wären humanere Arbeitsbedingungen und, damit einhergehend, bessere Mundpropaganda. Auch wenn diese Geschichte dem Erfolg des Onlineshops keinen Abbruch tun dürfte, sollten gerade größere Unternehmen in der heutigen Zeit, Wert auf faire Arbeitsbedingungen und faire Löhne legen, und damit ein Beispiel für andere Firmen setzen.

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