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Glatte Haut durch einen gesunden Säure-Basen-Haushalt

Wer mit unreiner Haut oder starken Akne-Problemen zu kämpfen hat, sollte die Ursachen dafür auch in einer Übersäuerung der Haut und des gesamten Organismus suchen. Denn unsere moderne Lebensweise mit viel Stress und Hektik, ungesunder Ernährung und dem häufigen Genuss von Lastern wie Alkohol und Zigaretten hat zur Folge, dass sich Säuren im Körper anreichern. Darüber hinaus trägt die Verwendung pH-saurer Pflegeprodukte dazu bei, dass die Poren der Haut verkleben und Abfallprodukte nicht mehr abtransportiert werden können. Die wichtigsten Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Probleme sind die Verwendung basischer Pflegeprodukte und die Ernährung mit überwiegend basischen Lebensmitteln, um einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu gewährleisten.

Der Hintergrund zur Entstehung von Übersäuerung

Von einer chronischen Übersäuerung sind immer mehr Menschen betroffen, denn wir ernähren uns oft zu stark von säurebildenden Lebensmitteln. Das sind all jene Speisen und Getränke, bei deren Verarbeitung im Körper sogenannte Stoffwechselsäuren entstehen. Diese Säuren muss der Organismus ausgleichen, um ein leicht basisches Niveau zu halten. Dadurch erschöpfen sich die internen Basen- und Mineralienspeicher jedoch sehr schnell – und bei zu vielen Säurebildnern in der Nahrung kippt das empfindliche Säure-Basen-Gleichgewicht schließlich hin zu einer chronischen Übersäuerung. Diese kann Immun- und Leistungsschwäche zur Folge haben und zu Konzentrationsproblemen ebenso führen wie zu Muskel- und Kopfschmerzen und Hautproblemen.
Basische Ernährung zur Vermeidung von Hautproblemen

Um einer solchen Übersäuerung entgegenzuwirken und sie langfristig zu vermeiden, empfehlen die Experten von Saeure-basen-ratgeber.de nur die Umstellung auf eine überwiegend basische Ernährungsweise. Das heißt, dass laut Ernährungsspezialisten rund 80 Prozent der täglichen Nahrung aus Basenbildnern bestehen sollten. Dazu zählen alle Obstsorten sowie das meiste Gemüse: Bis auf Spargel, Artischocken und Rosenkohl sorgen sie alle bei ihrer Verstoffwechselung für das Auffüllen der körpereigenen Basendepots. Auch Salate, Kräuter, Pilze, Molke, Mineralwasser, Sprossen und Mandeln zählen zu den basenbildenden Lebensmitteln, ebenso wie Kartoffeln und Walnüsse. Als pH-neutral verarbeitete Nahrungsmittel gelten Vollkornprodukte, Soja, Hirse und Buchweizen.

Ein Blick auf diese Liste zeigt also: Vegetarier beziehungsweise Veganer sind in Sachen basischer Ernährung klar im Vorteil. Wer sich hingegen überwiegend von tierischen Produkten ernährt, hat es schwer: Schließlich gehören sämtliche Fleisch-, Fisch-, Ei- und Milchprodukte zu den Säurebildnern. Und diese sollten nur zu 20 Prozent auf einem gesunden Speiseplan auftauchen. Auch Fertiggerichte und Fast Food fallen unter diese Kategorie, ebenso wie Süßigkeiten und salzige Snacks. Im Sinne einer gesunden, makellosen Haut sollten Betroffene deshalb über eine Ernährungsumstellung nachdenken.

Mit der richtigen Ernährung lässt sich effizient gegen Hautprobleme vorgehen: Wer mit einer basischen Ernährungsweise für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Inneren sorgt, kann eine der wichtigsten Ursachen für Akne und Co. ausschalten – die chronische Übersäuerung.

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