(c) gentleearth.ch

Gentle Earth – Eine neue Perspektive in der Modewelt

Wieder einmal präsentieren wir euch heute eine originelle neue Designerin, die uns beim Streifen durch die Weiten des Internets besonders ins Auge gefallen ist. Die Marke GentleEarth mit Sitz in Zürich lässt sich ins Deutsche mit „sanfte bzw. edle Erde“ übersetzen. Die modischen Produkte, die hinter diesem Namen stehen, zeugen sowohl von Qualität als auch Kreativität – die für Frau und Mann geeignet sind.

Die Designerin und ihre Produkte

Wie der Homepage des Unternehmens zu entnehmen ist, handelt es sich bei der Gestalterin, die schon zuvor mit natürlichen Materialien experimentiert hat, um Marianne Hopsch. Die studierte Bühnen- und Kostümbildnerin hat ihr Handwerk an der Berliner Kunsthochschule erlernt und ist auf ihren ausgiebigen Reisen von den unterschiedlichsten Panoramen zu ihrer Geschäftsidee inspiriert worden.
Sie begann damit, Tücher, Foulare, Schals und Einstecktücher mit außergewöhnlichen Druckbildern zu kreieren. Bevor diese aber in ihrer bekannten Form den Kunden geliefert werden können, müssen die verschiedenen Naturfasern in der Schweiz verwebt, in Italien bedruckt und von Hand fertig gestellt werden.

Die individuelle Besonderheit

Damit die Accessoires auch wirklich ‚gentle earth‘ werden, lässt die Designerin ihre Fantasie durch Satellitenaufnahmenbeflügeln, die – wie das Angebot ihres Shops beweist – im richtigen Blickwinkel ungewohnte, ästhetische Motive darstellen. Um die genutzte Quelle der Schönheit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, ist auf jedem Artikel der Längen- und Breitengrad des gezeigten Ortes notiert und ein Informationszettel beigelegt.

Was gibt es zu entdecken?

In ihrer Kollektion versucht Marianne Hopsch neben dem optischen Potenzial von Naturbegebenheiten ebenfalls das Augenmerk auf den Einfluss der Menschen, und darauf wie sie ihre Umwelt verändern, zu lenken. Gut erkennbar ist dies an den Produkten Namib (24°38’S 15°30’E) und Bewässerungsfelder (30°15’N 38°10’E). Erstes zeigt den orangen Sand des Namib-Naukluft Nationalparks, der von dem grau-weißen Fluss Sossusvlei sanft in der Mitte getrennt wird. Das Gewässer fließt nur dann von den Bergen hinab durch die Wüste, wenn es im Jahr viel geregnet hat und löst sich zwischen den Dünen auf.

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Das zweite Muster setzt Bewässerungssysteme in Saudi Arabien in Szene. Dort haben Bauern ihre Felder angelegt, die vom Zentrum aus bespritzt werden und somit viele einzelne Kreise bilden.

Bei dem Kauf hat man vielfältige Möglichkeiten. So kann man beispielsweise zwischen den Materialien Kaschmir, Wolle und Seide zu wählen. Eine tolle und einzigartige Idee, hinter der zudem noch eine gewisse Portion Idealismus und Sozialbewusstsein steckt.

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