Louis Vuittons neues Flagschiff

Foto by flickr, uggboy, unter CC by

Es geht immer noch ein bisschen größer, spektakulärer und glanzvoller. Das hat der Edeltaschen Hersteller Louis Vuitton mit der Neueröffnung seiner Filiale in London eindrucksvoll bewiesen.

Vor drei Jahren kaufte der Konzern zwei zusammenhängende Gebäude, dort wo die englische Hauptstadt besonders teuer ist:  In der New Bond Street. Aus zwei Häusern wurde eines oder besser gesagt es wurde ein Palast daraus, den der New Yorker Stararchitekt Peter Marino mit Innenleben füllte. Marino ist der Inneneinrichter, wenn es um sagenhafte Flagshipstores der ganz Großen geht. Seit den 1980er Jahren hat er unter anderem die Stores von Chanel und Ralph Lauren eingerichtet. Auch für Louis Vuitton hat sich der Mann, der bevorzugt Leder trägt, etwas Besonderes einfallen lassen.

So kann man zum Beispiel auf einem antiken Sofa Platz nehmen und sich in aller Ruhe an einer 16 m langen und bis zur Decke reichenden Regalwand erfreuen, in der nur bekannte Louis Vuitton Taschen und Koffer zu sehen sind. Die Wand ist aus einem Gold schimmernden Metall, was sich auch in der Deckenvertäfelung wieder findet und den „Aha“ Effekt um einiges erhöht.

Die neusten Modelle aus dem Hause Vuitton gibt es an der hauseigenen Bar. Wenn man dort am Tresen Platz nimmt, dann laufen auf der gegenüber liegenden Seite auf einem Band, lautlos und nonstop die allerneusten Kreationen vorbei und verschwinden dann wieder hinter einem Verschiebespiegel. Ein Shopping Erlebnis der besonderen Art eben.

Aber wie sagte Patrick Louis Vuitton, der Urenkel des Firmengründers bei der Eröffnung so schön: Louis Vuitton verkauft nicht einfach ein Produkt, sondern vielmehr ein Lebensgefühl!

Mithalten kann da in Deutschland maximal der Louis Vuitton Düsseldorf. Alternativ ist der Louis Vuitton Store in Paris zu empfehlen, oder soll man dazu eher Louis Vuitton Haus sagen?

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