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Das Wunder von Wuppertal

Funklöcher ärgern jeden Handynutzer. Doch was in einer kleinen Straße in Wuppertal passiert, das hat sogar der größte Handyfan nicht gesehen. Die sich dort befindliche Straße „Funkloch“ verschluckt nicht nur sämtliche Handysignale, sondern spuckt sie nach einiger Zeit wie von Geisterhand wieder aus. Anstatt Regen hagelt es in Wuppertal Emoticons. Handelt es sich hierbei um ein wahres Wunder oder eher um einen schlimmen Fluch?

Ein Funkloch hat jeder Handynutzer mindestens schon einmal erlebt. Die unsichtbaren Löcher verschlingen das Handynetz, sodass weder Anrufe noch Textnachrichten gesendet werden können. Doch was passiert mit all den ungesendeten Daten? Seit Mitte der 1990er Jahre verschwanden immer häufiger Daten, welche bis heute auch verschwunden blieben. Wo genau die Daten landeten, weiß niemand. Doch eine Straße in Wuppertal würde sich über diese Antwort sichtlich freuen. Denn dort regnet es seit einiger Zeit nicht mehr Niederschlag, sondern Emoticons, Texte und andere Daten. Besagte Straße trägt den Namen „Funkloch“ und macht ihrem Namen alle Ehre. Sämtliche Daten werden wie von Zauberhand ausgespuckt, zerstören hierbei Gebäude und Autos und verursachen allgemein Sachschaden.

Die äußerst kreativ gestalteten Werbeclips mit unterschiedlicher Länge wurden von o2 ins Leben gerufen. Das Netz des Mobilfunkanbieters war nicht immer optimal, sodass es in weiten Teilen Deutschlands zu zahlreichen Funklöchern kam. Mit der Kampagne „Wunder von Wuppertal“ soll auf diese Geschehnisse verwiesen werden. Hierbei besteht die Kampagne aus zahlreichen kurzen wie langen Clips, welche die gleichen Ereignisse schildern. Jeder Clip besitzt hierbei einen Hauch Nostalgie. Die Erzählungen werden meist von älteren Menschen, welche das 90er Funkloch noch selbst miterlebt haben, durchgeführt. Sie berichten von ihren Erlebnissen mit dem Funkloch und welche positiven wie negativen Konsequenzen das Nichtvorhandensein eines ausreichenden Netzes für sie hatte.

Um der Kampagne einen positiven Beigeschmack zu verleihen, weißt der knapp sechs Minuten lange Hauptclip der „Wunder von Wuppertal“-Kampagne auf das nun verbesserte o2-Netz hin. Die verschlungenen Daten der 90er können in der heutigen Zeit nicht mehr geschehen, da das Netz deutlich bemerkbar ausgebaut wurde. Die Daten werden nicht mehr verschlungen, sondern ordnungsgemäß versendet. Jede Email, jedes Bild, jede Nachricht wird dem für sie bestimmten Empfänger übermittelt. Dadurch, dass das Funkloch die Daten nicht mehr verschluckt und ausspuckt, kann seinen Bewohnern auch nichts mehr passieren. Das Datennetz samt Handys ist besser geworden, Up- und Download funktionieren, sodass nichts mehr verloren geht. Folglich verliert das Funkloch seine Nahrungsquelle. Obwohl die Jugend von heute die alten Funklöcher nicht mehr kennt, erfreuen sich vor allem die älteren Bewohner der Straße über das ausgebaute o2-Netz.

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