Skandinavien pur: Tipps für die Badgestaltung im nordischen Chic

Das Badezimmer ist weit mehr als ein Raum für Körperpflege. Schon morgens begrüßen wir den Tag mit einer ausgiebigen Dusche, das Bad hilft dabei, uns auf den Tag vorzubereiten und bietet vielfältige Entspannungsmöglichkeiten. Wie schön, wenn der Raum an sich zum Wohlfühlen einlädt und ein Gefühl von Freiheit vermittelt. Mit der Badgestaltung im skandinavischen Einrichtungsstil wird das möglich.

Für die Basis
Beim skandinavischen Stil stehen dezente Farben und klare Linien im Vordergrund. Für die Wände eignen sich große, weiße Fliesen. Auch Grau und ein zartes Hellblau passen gut, da diese Schattierungen an die ruhige See erinnern. Auf dem Fußboden machen ebenfalls weiße und graue Fliesen eine gute Figur. Mit dunkleren Nuancen schaffen Badrenovierer starke Akzente und wer mag, setzt mit angesagten Muster-Fliesen ein Highlight auf den Boden. Geometrische Formen wie Rauten und Dreiecke liegen derzeit ohnehin im Trend – ein angesagtes Statement für den skandinavischen Look.

Freistehende Badewanne | Foto: flickr/homespace

Moderne Badausstattung
Die hochwertigen Keramiken ergänzen das noch kahle Badezimmer. Dabei legen Badgestalter von vornherein fest, ob sie moderne kantige Formen wünschen oder harmonisch runde Modelle; beide Designs passen optimal in den nordischen Stil. Wer auf starke Konturen und deutliche Linien steht, wählt ein kantiges Aufsatzwaschbecken. Das definierte Rechteck wird in Kombination mit einem hölzernen Unterbau zum Highlight im Bad. Dezenter zeigt sich das klassische Waschbecken, das luftig leicht an der Wand hängt. Der offene Charakter bringt ein Gefühl von Leichtigkeit in den Raum, sodass man sich gerne hier aufhält. Passend zum Stile des Waschtisches ist das WC zu wählen; auch hier gibt es die unterschiedlichsten Badideen von Stand- versus Wandtoilette, Flach- oder Tiefspüler, Aufputz- oder Unterputzspülkasten. Um den minimalistischen Ansprüchen des skandinavischen Designs gerecht zu werden, empfehlen Experten die wandhängende Variante, deren Spülkasten in einem Vorwandelement verschwindet. Wählt man ein halbhohes Element, bietet die so entstehende Ablage Platz für Dekorationen – etwa eine geometrische Figur oder frische Blumen.

Was in keinem Bad fehlen darf, ist die Dusche. Traumhafte Walkin-Duschen, bodengleicher Komfort und große Kopfbrausen, das ist der Wunsch vieler Badgestalter. Wer genügend Fläche und Budget zur Verfügung hat, setzt diesen Traum in die Realität um. Für den schmalen Geldbeutel gibt es flache Duschwannen und große Handbrausen, die schnell und einfach an den Konusgleiter befestigt sind und so für ein Frischeerlebnis sorgen. Absolut vollkommen zeigt sich das skandinavische Badezimmer mit einer freistehenden Badewanne – lässig in den Raum ragend unter einem Fenster. Mit ihren geschwungenen Linien oder bewusst markant geformt, zieht die Wanne alle Aufmerksamkeit auf sich und ermöglicht dem Badefreund traumhafte Stunden. Auch Eckbadewannen oder klassische Rechteckwannen schmeicheln dem skandinavischen Bad. Durch strahlend weiße Schürzen erweckt man den minimalistischen Chic, wer die Wanne mit Fliesen passend zur Wandgestaltung versieht, sorgt für ein harmonisches, übergangsloses Raumdesign.

Bad-Dekoration | Foto: flickr/homespace

Accessoires für das skandinavische Flair
Nun fehlt nur noch die Abrundung des Badezimmers durch einige wenige skandinavische Details. Die Nordmänner und -frauen haben ihre eigene Stilrichtung durch Kombination minimalistischer und gemütlicher Elemente geschaffen. Dabei stehen natürliche Elemente wie Holz und Metalle im Fokus, die gerne zu puristischen Figuren verarbeitet sind. Als Fensterdeko eignen sich Rauten und Sterne, auf dem Badewannenrand hinterlassen interessante Kerzenständer einen bezaubernden Eindruck. Dünne Webteppiche auf dem Boden sorgen für warme Füße, ohne den coolen Look des Bades zu beeinträchtigen. Hier bieten sich schwarz-weiße Varianten mit einfachen Figuren an oder verspielte Muster aus der blauen Farbfamilie. Generell sollten ein paar Farbtupfer das Bad auffrischen: Hellblaue Handtücher, umgefülltes Duschgel in dunkelblaue Glasfläschchen oder ein Bild der See an der Wand. Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich; wichtig ist, dass das Bad am Ende ein stimmiges Design abgibt und zum Wohlfühlen einlädt.

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