Promi Shopping Queen: Wo shoppten Betty Taube, Britta Steffen, Isabel Varell und Jürgen Milski?

Ein neuer Sonntag, eine neue Folge Promi Shopping Queen. Alte und wohlbekannte Kandidaten shoppten diesmal um die Krone. Isabel Varell ist zu Beispiel ein alter Hase beim beliebten Speed-Shopping, Betty Taube und Jürgen Milski übernehmen den Part der jungen Hüpfer. Obwohl man davon ausgehen kann, dass GNTM Teilnehmerin Betty beim Thema Styling ziemlich firm sein dürfte.

Guidos Motto: „Klassiker neu interpretiert – zeige wie stylisch ein Kostüm oder auch ein Anzug sein kann.“ scheint für die Truppe auf der Couch ein größerer Schock zu sein, als die sexy freizügigen Themen der vorangegangenen Episoden in denen ja explizit viel nackte Haut erwünscht war. Künstlerin Isabel Varell reagierte bei der Verkündung kopfschüttelnd: „Oh nein, das ist gar nicht mein Ding“. Während sie jedoch dem komplett ratlosen Jürgen versucht Starthilfe zu geben, entstanden bereits die ersten Ideen für ihren eigenen Shoppingtag.

Zum Thema klassischer Anzug neu interpretiert wäre wohl Ralph Morgenstern die Idealbesetzung gewesen. Farben, Schnitte, Muster, Strukturen sein Kleiderschrank gibt her, was die Prominenten in dieser Folge brauchen und sei es nur zur Inspiration.

Als erste stieg Betty Taube in den Bus. Da das Model in Potsdam wohnt, wählte sie das Rundum-sorglos-Paket LP12 für ihren Shoppingtrip und plante während der 40 minütigen Fahrt mit ihrer Freundin bereits den Look: ein Anzug, schmal geschnitten, mit hochgekrempelten Hosen dazu Sneaker und Accessoires. Fertig. Neunzig Prozent aller Shopping Queen Kandidatinnen haben an dieser Stelle mindestens kurz Bedenken, ob dies auch alles so umsetzbar ist, nicht so Betty. Zielgerichtet steuerte sie durch die Mall of Berlin zum perfekten Ergebnis.

Bei Hallhuber schlüpfte sie in einen figurbetonten sommerlich frischen Anzug in weiß. Edel und schön doch für die Neuinterpretation eines Klassikers zu wenig. Also weiter zu French Connection. Hier fand Betty alternativ zur Hose eine schwarze Culotte, deren weites Bein einen extremen Kontrast zum schmalen Blazer bildet. Ein Top brauchte das Model nicht. Beim Wäschespezialisten Triumph ließ sie sich das Dekolleté verführerisch in schwarze Spitze verpacken, die dann auch ordentlich hervor blitzen durfte.

Passende Schuhe fanden die Girls bei COCO California. Es war Liebe auf den ersten Blick: Rot mit weißer Sohle im Budapester Style und wieder ein Volltreffer. Nach den Schuhen ist vor den Socken. Die wurden ebenfalls beim Fachmann geshoppt. Wigglesteps ist ein Store für echte Sockenliebhaber. Frei nach dem Motto höher, schneller, weiter sind hier die Strümpfe crazy, frech und bunt. Betty entschied sich für Animal Print Zebra Strümpfe. Guido schob erklärend ein: Damit verrückte Socken in roten Lackschuhen und 7/8 Hosen stylisch aussehen, braucht es filigrane Fesseln und lange Beine. Also bitte nicht gleich morgen losrennen und die Sockenschublade aufpeppen.

Accessoires in silber, ne weiße Clutch von Bijou Brigitte und das Outfit stand. Fürs Styling blieben Betty oder besser gesagt der Friseurin 15 Minuten. Kein Problem für unsere Fachkräfte um es mit Guidos Worten zu sagen. Am Ende strahlte das Model Betty Taube mit wilder Lockenmähne, klassisch roten Lippen und Nägeln.

Es ist schon fast erschreckend wie reibungslos dieser Shoppingtrip verlief. In 3:20 h rauschten Betty und ihre Begleitung durch die Läden, um ohne Fehlkauf oder Entscheidungsschwierigkeiten einen modernen Look zu zaubern. Ich sage mal, was wir jetzt alle denken: Das nächste Mal gehe ich auch mit Betty einkaufen!

War es wirklich klug sie als erste Kandidatin ins Rennen um die Krone zu schicken? Was sollte da noch kommen. Das Ergebnis auf dem Laufsteg haute alle um – auch Guido. Isabel kommentierte neidlos: Ich geb auf!

Tag zwei führte nach Berlin Weißensee. Ausnahmeschwimmerin Britta Steffen gewährte hier einen Blick in ihren Kleiderschrank und präsentierte ein Kleid mit Geschichte. Ein lila Transparent-Blüten-Traum hat es zum Beinamen „ Hugh Grant Kleid“ geschafft, da die Schwimmerin in selbigem auf einer Gala die Aufmerksamkeit des Schwerenöters auf sich zog. Eine charmante Geschichte, dennoch hat uns die Ewa Herzog Designerrobe vom Nachbarbügel viel besser gefallen.

Zum Shopping ging es mit einem Katzensprung zum Hackeschen Markt. Berater Achim hatte für das klassische Thema Sisley als ersten Store gewählt und wie es Brittas Wunsch war, fand sich hier ein langer Blazer als tonangebendes Basic. Der Ton in diesem Fall war schwarz. Broke + Schön hielt die passende Shorts, einen raffinierten Cut-Out Body und Sneaker bereit. Komplettiert wurde der Look mit silbernen Accessoires sowie einer Portemonnaie/Clutch. Da Britta günstig geshoppt hatte, konnte sie fürs Styling rüber zu Shan Rahimkan an den Gendarmenmarkt hüpfen. Teint und Haar bekamen dann in 45 Minuten das perfekte Finish.

Shopping Queen Liebling Isabel Varell stellte sich bereits zum zweiten Mal der Herausforderung. Im Jahr 2012 errang sie mit ihrer Version zum Motto Herzklopfen den zweiten Platz. Diesmal stürzte sich die Sängerin mit Nichte Ally ins zum Einkaufen ins Belgische Viertel in Köln. Mit einer hektischen Hetzjagd ging es durch die dortigen Boutiquen. Bis zum ersten Kauf, einem Paar silberner High Heels von Floris van Bommel, vergingen aber fast drei Stunden.

Aus Verzweiflung griff Isabel in einer Parfümerie selbst zum Pinsel und stylte sich eine Wet-Look mit Bodylotion. Das erste Kleidungsstück, das dann endlich in der Tüte landen durfte war eine Jogging-Pant die sie sich bei Simon & Renoldi reservieren ließ. Um nicht obenrum nackt auftreten zu müssen, raste Isabel zurück in den ersten Laden, wo ein roter Blazer auf sie wartete. Zum Glück hatte The Beachhouse an diesem Tag auch eine passende Bluse im Angebot. Sichtlich erleichtert konnte Isabel Varell 40 Sekunden vor Schluß die Uhr stoppen lassen.

Auf dem Laufsteg merkte man ihr von all der Anstrengung nichts an. Mit einem ansteckenden Lächeln präsentiert sie einen überraschend stimmigen Look.

Shoppingmuffel Jürgen Milski, der immer 10 Punkte gab und keine Ahnung von Mode hat, gehörte der letzte Tag. Gemeinsam mit Kumpel Thorsten machte er sich daran das ungeliebte Thema Klassiker zu bearbeiten. Bisher fanden sich in seinem Kleiderschrank weder Anzug noch Sakko oder gar elegante Hosen. Das ist alles nichts für einen echten Kölner Jungen, so Jürgen. Bei Jack&Jones schwatze sein Begleiter den textilen Antichrist in sein erstes Sakko. Ein T-Shirt ohne Druck und eine camelfarbende Chino waren für Jürgen fast ein Grund die Sendung abzubrechen. Um so unglaublicher war es, dass Begleiter Thorsten den Partysänger zu einem Schal und Schürschuhen überzeugen konnte. Entweder war Jürgen nach der Sendung bekehrt oder er hat die Sachen nie wieder angezogen.

Bei den Damen am Laufsteg konnte sein Look durchaus punkten. Jürgen reagierte überrascht: Ich habe keine Kritik bekommen, also habe ich jetzt gewonnen.

Die Krone und das Preisgeld gingen diesmal an Betty und die Berliner Tafel durfte sich über die finanzielle Unterstützung freuen.

Erstausstrahlung bei VOX am 11. Juni 2017

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