Herrenmode 2018: Cool & Lässig wird das Thema

Gerade Männer reagieren oft regelrecht allergisch, wenn sie von aktuellen Modetrends hören, von den Must Haves dieses Sommers, vom letzten Schrei auf den Laufstegen der Metropolen. Ist das für sie doch oft gleichzusetzen mit untragbar, affig und nur von kurzer Halbwertszeit. Wer aktuelle Trends jedoch richtig stylt und mit Klassikern aus dem Kleiderschrank mixt, der erzeugt damit einen coolen Look, der so lässig ist, dass ihm anerkennende Blicke sicher sind. Wir haben uns bei den großen Shops umgesehen, wo man Herrenmode online kaufen kann.

Farbe. Farbe. Farbe.
Und zwar Knallfarbe. Am liebsten Orange. Die Farbe Orange macht automatisch gute Laune, sei es beim Träger oder bei der Umwelt. Sie erinnert an sonnenwarme Apfelsinen, an die Coolness thailändischer Mönche aus dem letzten Urlaub und über den feurigen Sonnenball, bevor er über dem Meer untergeht. Orange braucht keine Konkurrenz. Kombiniert wird die Farbe am liebsten mit ruhigen, dunkleren Farben wie Grau oder Marine oder mit all time Klassikern wie Beige und Khaki.

Die Skinny Jeans bleibt im Kleiderschrank.
Besonders weite Hosenformen sind zurück. Sie rutschen aber nicht wie von Justin Bieber fast von der Hüfte, sondern sitzen in der Taille. Wichtig ist es, dazu keinen Oversize Pulli zu kombinieren, sondern körperbetonte T-Shirts oder Slim Fit Hemden. Nur dann stimmen die Proportionen. Je nach Vorliebe, greift man bei dieser Form zur Chino oder zur Jeans.

Ausgewaschener Denim ist demodé
Angesagt ist jetzt unbehandelter Jeansstoff. Deeply blue, deeply raw. Die Jeans sieht aus als käme sie direkt aus der Näherei. Stone-washed, womöglich gar noch mit riesigen weißen Flecken auf den Oberschenkeln wie sie Dieter Bohlen einst trug sind passé. Das Gleiche gilt auch für den destroyed Style. Bloß keine Hosen mehr, die Löcher und Schnitte haben oder gar ausgefranst sind. Modemutige tragen dunkles Denim im Komplettlook, also Hose zu Jacke oder Weste.

Das Polo-Shirt ist zurück
Viel zu lange sah man das Polo-Shirt nur zu zippbaren Trekkinghosen oder unter dem Blazer mit Goldknöpfen. Jetzt darf es endlich wieder solo auftreten. Die Farbpalette reicht von frischen Knallfarben wie Orange oder Scharlachrot bis zu dunklen Tönen in Grün oder Blau. Tabu sind übrigens sichtbare Logos. Wer will schon als Werbetafel durch die Stadt gehen? Stylish wirkt das Polo-shirt, wenn alle Knöpfe geschlossen sind.

Auch Männer tragen jetzt Teddy
Natürlich keine Teddybären, sondern Webpelz als Accessoire am Kragen der Jacke oder im Innenfutter. Teddy setzt ein deutliches Statement gegen Echtpelz. Zugleich hält er an kühlen Frühsommertagen warm und braucht keinen unförmigen Pulli zum Drunterziehen. Sehr ausgefallen wirkt man, wenn man kurze Hosen mit Boots oder Sneakern dazu kombiniert.

Grobe Turnschuhe brechen klassische Outfits
Papa trug klobige Turnschuhe zur Gartenarbeit und bei der Reparatur des Fahrrads. Heute stylt man sie im Ugly Sneaker Trend, das heißt auffälligstes Teil der Garderobe ist der auffällige Turnschuh. Gerne knallweiß oder mit auffälligen Nähten und richtig dicker Sohle. Er wird weder zur Jogginghose noch zu den gerade ebenfalls angesagten Trackpants getragen. Ugly Sneakers sind eben nicht Bestandteil des Athleisurelooks, sondern werden zu lässigen Jeans mit Blazer kombiniert. Der Stilbruch machts!

Athleisure Looks sind auch außerhalb des Fitnessstudios alltagstauglich
Jedes Teil aus der Sportwear darf mit anderen Elementen aus dem Kleiderschrank kombiniert werden, solang man kombiniert. Im Trainingsanzug geht man höchstens Brötchen holen, aber nicht ins Büro oder ins Restaurant. Ein Retro-Teil peppt klassische Shorts oder lange Hosen auf. Der Look darf niemals nachlässig und vergammelt wirken. Auf den zweiten Blick muss jedem klar sein, dass die Trainingsjacke unter dem Blazer nicht aus Faulheit, sondern aus Stilbewusstsein gewählt wurde.

Es bleibt kariert
Karo-Hemden sollten ein Lieblingsstück im Kleiderschrank bleiben. AM besten im Tartan-Muster, also rot-schwarz-grün kariert. Das Material kann ein leichter Baumwollstoff oder festeres Flanell sein. Ganz nach Belieben.

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