Balkon und Terrasse winterfest machen. In 10 Schritten zum Erfolg!

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Bevor der Winter nun final Einzug hält, wird es höchste Zeit, deine Terrasse und den Balkon winterfest zu machen. Abgewelkte Sommerblumen in den Töpfen, herabgewehtes Laub auf dem Boden und verwaiste Blumenkübel sehen unschön aus und viele Materialien sowie Pflanzen benötigen einen Winterschutz, um die eisige Jahreszeit gut zu überstehen. Außerdem musst du dich deinen Gartenmöbeln widmen, damit sie auch im nächsten Jahr noch attraktiv aussehen. Einige Gewächse verbringen den Winter gern im Haus und andere können draußen überwintern.
Wenn du dich an unsere nachfolgende Checkliste hältst, kannst du keinen wichtigen Arbeitsschritt beim Gestalten deiner winterlichen Terrasse oder des Balkons vergessen. Locken dich im nächsten Jahr die ersten warmen Sonnenstrahlen wieder hinaus, brauchst du nur wenig Zeit in die Umgestaltung für die neue Saison investieren.

Letzte Kübelpflanzen einräumen
Einige robuste Kübelpflanzen wie der Oleander haben die ersten leichten Nachtfröste noch gut im Freien überstanden. Doch nun müssen auch sie ins Haus geräumt werden. Bevor sie ihren Standplatz für den Winter erhalten, kontrollierst du sie auf Krankheiten und schneidest alle betroffenen Teile ab. Abgefallene Blätter sammelst du ab, weil sie für Pilzsporen einen guten Nährboden bilden. Den eigentlichen Rückschnitt der Kübelpflanzen nimmst du erst im Frühjahr vor. Es sei denn, einzelne Triebe nehmen in der Wohnung zu viel Platz in Anspruch. Dann kürze diese ein.
Stelle deine Kübelpflanzen an möglichst helle und kühle Plätze. Bei uns überwintern die meisten Pflanzen im Keller direkt vor dem Kellerfenster. Verwende beim Einräumen Tragehilfen oder eine Sackkarre, um deinen Rücken zu schonen. Kontrolliere die Gewächse im Winter regelmäßig auf Schädlinge und gieße sparsam. Gedüngt wird während der Wachstumspause nicht.

Einjährige Pflanzen entsorgen
Die Saison der einjährigen Blühpflanzen ist vorbei. Du nimmst sie aus den Töpfen und entsorgst sie in der Biotonne oder auf dem Kompost. Pflanzgefäße aus Keramik und Terrakotta vertragen keinen Frost. Damit sie im Winter nicht platzen, lagerst du sie am besten frostfrei und trocken ein. Mach dir zuvor die Mühe, sie mit Seifenwasser und einer Bürste gründlich zu reinigen. Dann stehen sie dir in der kommenden Saison umgehend zur Verfügung und du vermeidest, Krankheiten ins Winterquartier einzuschleppen.

Mehrjährige Pflanzen zurückschneiden
Mehrjährige Pflanzen auf der Terrasse oder auf dem Balkon vertragen vor dem Winter einen leichten Rückschnitt, wenn sie zu groß geworden sind. Ansonsten kürzt du sie erst im kommenden Frühjahr ein. Entferne alle abgestorbenen Teile und diejenigen, die von Krankheiten befallen sind. Die Samenstände von Stauden sowie Ziergräsern lässt du über den Winter stehen. Sie sind hochwertige Nahrungsquellen für heimische Singvögel, die auch im kommenden Jahr deinen Garten oder Balkon bereichern. Auch Insekten finden zwischen den Trieben Unterschlupf während der kalten Jahreszeit.
Überzieht im Winter Reif die Halme und glitzert der Frost an ihnen, sieht deine Terrasse oder dein Balkon gleich noch attraktiver aus. Binde Gräser mit hohlen Trieben unterhalb des Schopfes mit einem Juteband zusammen. So kann kein Wasser ans Innere der Pflanzen gelangen und du schützt sie vor dem Verfaulen.

Winterharte Pflanzen gut verpacken
Einige Arten sind so robust, dass du sie im Winter auf dem Balkon oder der Terrasse im Kübel stehen lassen kannst. Dazu zählen die Immergrünen, die in der Wohnung vertrocknen würden. Auch Ziersträucher wie der Sommerflieder, die Blutjohannisbeere, der Pfeifenstrauch oder die Deutzie vertragen Minusgrade. Damit die Wurzeln nicht durchfrieren, entfernst du die Untersetzer und stellst die Kübel auf Platten aus Styropor beziehungsweise auf Holzklötzchen. Damit verhinderst du, dass die Kälte von unten an die Pflanzen vordringt und gewährleistet das Abfließen des Regen- und Schmelzwassers.
Umwickle die Kübel mit mehreren Lagen Noppenfolie und umhülle sie anschließend mit einer Jute oder mit einer Schilfmatte. Verzurre das Ganze, am besten mit einem attraktiven Band, damit Winterstürme den Winterschutz nicht fortwehen. Falls deine Gewächse unter dem Dach stehen, vergiss nicht, sie an frostfreien Tagen gelegentlich zu gießen. Immergrüne benötigen im Winter etwas mehr Wasser als andere Arten, weil sie ihre Blätter behalten und diese vergleichsweise große Verdunstungsflächen bieten.

Pflanzkästen und Töpfe attraktiv gestalten
Durch das Entfernen der Einjährigen sind in den Pflanzgefäßen unschöne Lücken entstanden. Das macht nichts, denn du kannst sie geschickt auffüllen. Benutze handelsübliche Blumenerde oder Gartenerde für winterharte Zierpflanzen, die du jetzt setzt. Sie erfreuen dich in der kalten Jahreszeit mit Beeren, Blüten oder einem attraktiven Blattschmuck. Dazu zählen beispielsweise die Winterheide, die Christrose und die Stacheldrahtpflanze. Steckst du Tannengrün hinzu, wirken deine Arrangements komplett. Ganz nebenbei bietest du deinen Pflanzen mit dem Tannenreisig Schutz gegen eventuelle Kahlfröste.


Wassergefäße leeren
Leere sämtliche Wassergefäße, die während des Winters im Freien verbleiben. Dazu zählen auch Regentonnen und Gießkannen. Bevor du in den kommenden Wochen zum Gießen von Immergrünen und Kübelpflanzen Leitungswasser aus der Wohnung verwendest, lass es eine Nacht abstehen. Drehe alle im Freien befindlichen Wasserzuläufe ab, damit es nicht zu Frostschäden kommt. Entferne auch das Restwasser aus dem Ablaufhahn. Es gefriert sonst und kann Schäden verursachen.

Gartenmöbel winterfest machen
Reinige deine Gartenmöbel und gönne ihnen eine Behandlung, wenn sie draußen bleiben sollen. Auch wenn Du sie im Keller oder auf dem Dachboden einlagerst, können sie jetzt etwas Pflege vertragen, damit sie dann im Frühling gut in Schuss wieder aus dem Winterquartier kommen.

Modelle aus Holz ölst du gründlich ein oder du streichst sie mit einer Lasur, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Diese würde das Holz aufquellen lassen. Für unsere Terrassenmöbel aus Holz verwenden wir BAUFIX Dekor-Langzeitlasur. Durch das Lasieren macht schützt man die Nadel- & Harthölzer vor Feuchtigkeit und vor den UV-Strahlen und erhält außerdem noch einen schönen seidenmatten Glanz. Das schöne an der BAUFIX Dekor-Langzeitlasur ist, daß sie geruchsarm ist. Man muss sich also keine Sorgen machen, wenn man die Möbel nach dem Lasieren in die Wohnung oder den Keller stellt. Ein weiterer Vorteil des Lasierens gegenüber dem Lackieren ist, daß das Holz atmungsfähig bleibt und so seine natürlichen Eigenschaften behält, obwohl es einen zusätzlichen Wetterschutz bekommt.

 

Sofern du keine Patina an Gartenmöbeln aus Eisen wünscht, verwende einen Rostblocker oder eine Schnellbrünierung.

Mit Stoff bespannte Gartenmöbel bürstest du gründlich ab und lagerst sie ein. Steht dir hierfür kein Keller und kein anderer Platz zur Verfügung, ziehe ihnen eine Schutzhaube über. Den Sonnenschirm spannst du an einem trockenen Tag ein letztes Mal für dieses Jahr auf, damit er abtrocknet. Dann bürstest du ihn ab und bringst ihn ebenfalls ins Haus. Oder du versiehst ihn mit einer Schutzhaube.

Dachrinnen reinigen, Überdachungen und Sichtschutzwände
Damit das Schmelzwasser im Winter gut vom Dach ablaufen kann, reinigst du sämtliche Dachrinnen von eingetragenen Blättern. Um neue Ansammlungen von Laub und Schmutz zu vermeiden, überspannst du sie mit einem Schutzgitter, das du sicher befestigst. Prüfe die Überdachung deiner Terrasse auf Schäden und bessere diese noch vor dem Winter aus. Lass gegebenenfalls einen Fachmann diese Arbeit erledigen. Falls dein Terrassendach eine Neigung besitzt und bis an einen Fußweg reicht, erkundige dich nach deiner Verkehrssicherungspflicht. Eventuell musst du ein Schneefanggitter anbringen. Lose Teile an Sichtschutzwänden befestigst du, damit sie bei Stürmen keine lästigen Geräusche verursachen.

Den Terrassenboden reinigen und Imprägnieren
Jetzt hast du genügend Platz geschaffen, um mit dem Besen in alle Ecken auf dem Boden zu gelangen. Fege Laub und Schmutz gründlich ab. Falls du die Terrasse oder den Balkon auch im Winter betreten möchtest, entferne noch einmal Moose und Flechten, damit du bei Nässe nicht ausrutscht. Ein Holzdeck beziehungsweise Holzfliesen behandelst du mit einer Holzpflege. Hier arbeiten wir mit der BAUFIX Holzschutz Imprägnierung, die ebenfalls aus der BAUXFIX natural Serie stammt. Bei der Imprägnierung werden vor allem Wirkstoffe gegen Bläue, Fäulnis und holzzerstörende Pilze auf den Terrassenboden aufgebracht. Denn durch den vielen Regen und Schnee im Winter können die Hölzer durchfeuchten und sind damit anfälliger für Pilze und Fäulnis. Im Gegensatz zur Lasur, dringt die  Imprägnierung besonders tief in die Holzoberfläche ein, ist stark wasserabweisend und vermindert Quellen und Schwinden des Holzes. Nach der Behandlung mit der Imprägnierung kann man den Terassenboden auch zusätzlich lasieren. Wir pflegen unseren Terassenboden aber nur durch die Imprägnierung und setzen bei den Möbeln rein auf die Lasur, weil diese im Winter trocken stehen und nicht so stark wasseranfällig sind, wie der Boden.

Auch Natursteine lassen sich vor dem Winter schützen, indem du sie imprägnierst. Dadurch kommt es seltener zu Flecken, die insbesondere in der nasskalten Jahreszeit durch Moose, Algen und Flechten entstehen.

An die heimischen Singvögel denken
Warte nicht bis zum ersten Schnee, bis du mit der Fütterung der heimischen Singvögel beginnst. Stelle schon jetzt Futterhäuser auf, damit sie sich an ihre künftigen Futterstellen gewöhnen. Bedenke bei der Auswahl des Vogelfutters, dass du unterschiedliche Ansprüche erfüllen willst. Während Sperlinge eher zu den Samenfressern zählen, bevorzugen sogenannte Weichfresser wie Amseln und Meisen Haferflocken, Rosinen und Äpfel. Fettfutter lässt sich ganz einfach selbst herstellen, wenn du ungesalzenes Kokosfett erwärmst, Saaten und Nüsse einrührst, das Ganze in Plätzchen-, Kuchenformen oder Tassen abfüllst und erkalten lässt. Bringe das Futter so an, dass es von Katzen nicht erreicht werden kann. Achte darauf, dass die Futterstellen für die Vögel von allen Seiten gut einsehbar sind. Reinige die Futterhäuser regelmäßig, damit sich keine Krankheiten ausbreiten. Biete den Wildvögeln auch frisches Wasser an, das du bei Frost mehrmals täglich erneuern musst.

Dekoration nicht vergessen
Mit dem Beginn der Adventszeit möchtest du deine Terrasse oder den Balkon sicherlich weihnachtlich dekorieren. Der Einfachheit halber wähle Kugeln aus Kunststoff. Sollte doch einmal eine von ihnen herunterfallen, geht sie nicht zu Bruch und es besteht keine Verletzungsgefahr für dich und für die Wildtiere. Du kannst auf dem Balkon oder auf der Terrasse sogar einen Tannenbaum aufstellen, sofern er nicht zu groß ist, denn er soll schließlich nicht zu viel Tageslicht vor deinem Fenster schlucken. Wähle als Schmuck Naturmaterialien wie Zapfen, Beeren und auch Vogelfutterringe.

Habt Ihr noch Tipps, für eine schöne Winterterrasse? Dann teilt sie mit uns in einem Kommentar. Danke!

 

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