Coco ohne Croco – Chanel verzichtet auf Pelz und Exoten

Modesensation bei Chanel. Gestern beeindruckte Karl Lagerfeld wie erwartet seine Fashiongemeinde in New York als er seine Models über den Laufsteg schickte. Traumschön, innovativ mit viel Schmuck, Perlen und Accessoires. Hier trafen sich Ägypten und Griechenland in weißen Gold bestickten Roben. Doch die eigentliche Überraschung gab s es schon vor großen Show. Mit dem Statement „No more Croco for Coco“ sorgt das Luxuslabel für eine wahre Sensation. Im Metropolitan Museum of Art kündigte Bruno Pavlovsky, der President of Fashion von Chanel kurz vor der Präsentation der „Métiers d’art“-Kollektion des Modehauses an, dass man zukünftig auf Pelze oder exotische Häute wie Krokodilleder verzichten will.

Tierschutzorganisationen weltweit begrüßen begeistert diesen Entschluss. Chanel wird sich zukünftig für seine Kollektionen auf Nebenprodukte der Lebensmittelindustrie konzentrieren und alternative Technologien der Textilherstellung fördern. Schon länger wurde hinter den Kulissen über diesen Schritt beraten und an dessen Umsetzung gearbeitet. Grund für diese Entscheidung sind die neuen ethischen Standards des Unternehmens zudem wolle man damit auch auf verstärkte Kundenwünsche reagieren.

Dies bestätigt wieder, dass auch die Luxusmodeindustrie den ethischen Konsum und Tierschutz mehr und mehr berücksichtigt. Viele Modebewusste entscheiden sich heutzutage ohnehin bewusst gegen Tierprodukte und für eine nachhaltige Herstellung. Wollen wir hoffen, dass sich der Entscheidung andere Luxuslabels anschließen werden.

Gucci ist seit einiger Zeit Mitglied des internationalen Fur Free Retailer Programms, welchem mehr als 950 Einzelhändler weltweit angehören. Zu den bekanntesten Mitgliedern zählen Armani, HUGO BOSS, Yoox Net-a-Porter und Stella McCartney.

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