Einlagen in Kinderschuhen: Experten raten ab

cc by flickr/ _Nezemnaya_

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Damit sich Kinderfüße gesund entwickeln, brauchen sie Platz. Daher sind passende Schuhe für kleine Kinder, die bereits laufen, das A und O. Laufen die Kleinen noch nicht, sollte man die Füße so wenig wie möglich in Schuhe stecken. Am besten für die Entwicklung ist immer noch das Barfußlaufen. Leider wissen dies offenbar nur wenige Eltern und so haben in den vergangenen Jahren Fußfehlstellungen zugenommen.

Gerne setzt man dabei schon bei ganz kleinen Kindern auf Einlagen. Experten sprechen sich nun jedoch in dem Apothekenmagazin „Baby und Familie“ gegen Einlagen in Kinderschuhen aus. Dies bestätigt eine Studie der Universität in Wien, bei der die Füße von Drei- bis Sechsjährigen untersucht wurden. Dabei zeigte sich, dass Einlagen eher „kontraproduktiv“ sind.

Die Muskulatur wird durch sie eher lascher und die Probleme werden nicht behoben. Gleichzeitig betonen die Experten, dass man bei Kindern nicht zu früh von einer Fußfehlstellungen ausgehen sollte, da man dies erst frühestens ab einem Alter von vier Jahren abschätzen könne.

Grundsätzlich wird zu neueren Behandlungsmethoden bei Fehlstellungen geraten. Als Beispiel wird die sogenannte Spiraldynamik genannt, bei der nicht nur die Füße, sondern der gesamte Körper im Fokus stehen.

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Eine Antwort zu “Einlagen in Kinderschuhen: Experten raten ab”
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  1. […] gerät es in die Kritik bereits in Kinderschuhe Einlagen einzubringen. Karen Janker, die Leiterin einer Kinderfußschule in München, erklärt im […]



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