Rainer Langhans im Zoff mit Zalando

Rainer Langhans wurde durch die Kommune eins zu einer Symbolfigur der 68er-Bewegung. Seit ein paar Wochen flimmert über unsere Bildschirme ein Spot vom Online-Schuhhändler Zalando, der die Bewegung durch den Kakao zieht.

Im Spot wettert ein Hippie, der Rainer Langhans ziemlich ähnlich sieht, gegen eine neue Bedrohung des „kapitalistischen Konsumapparats“ in Form von Zalando. Alle sind ziemlich verlottert und hässlich. Nur eine mehr als hübsche und saubere Uschi-Obermaier-Kopie hat sich neue Schuhe bei Zalando bestellt und schreit vor Glück. Alle andere schreien auch, aber aus Ensetzen.

Rainer Langhans selbst hat Zalando nun mit einer Klage gedroht, da er es nicht möchte, dass er als Trottel dargestellt werde. Er sei es gewohnt, dass die Bewegung belächelt werde, jedoch findet er es verständlicherweise alles andere als gut, dass man mit seiner Person, die als „ranzig und verblödet“ dargestellt werde, auch noch Geld verdiene.

Zalando hat nun eingelenkt und versprochen Rainer Langhans eine neue Variante des Spots vorzulegen, in der er besser wegkomme. Mal sehen, wie hier das Ergebnis lautet. Kann man sich nicht einigen, möchte der Anwalt von Langhans ein Schmerzensgeld von 10.000 bis 50.000 Euro fordern.

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