Moritz Bleibtreu hält nichts von Secondhand

Moritz Bleibtreu mag keine getragenen Kleidungsstücke. Der 40-jährige Schauspieler, der aktuell in ‚Mein bester Feind‘ im Kino zu sehen ist, behauptet, sich ohne Probleme für nur 100 Euro komplett einkleiden zu können. In einem Secondhand-Laden wird man ihn zu diesem Zweck jedoch nicht antreffen, gesteht er ‚MensHealth.de‘.

„Da bin ich picky. Ich bin als Kind nur in Rotkreuzklamotten rumgelaufen, für 8 Mark das Kilo. Meiner Mutter war es zu blöd, mir neue Klamotten zu kaufen“, begründet der Schauspieler seine Abneigung gegen bereits getragene Kleidung, die unter dem Namen Vintage bei den Stars sonst meist hoch im Kurs steht. „Ich mag auch diesen dachbodenmäßigen Geruch nicht – alle meine Klamotten haben immer so gerochen. Das kriegst du nie wieder weg. Und wenn du auch nur ein Teil hast, das so riecht, und du legst es in den Schrank, dann riecht hinterher alles so“, weiß er zu berichten.

Obwohl er es „super“ findet, dass die Mode einem viele Möglichkeiten bietet, „Befindlichkeit über Klamotten nach außen zu tragen“, sei er selbst doch kein Fan von schrillen Outfits. Auf Nachfrage verrät Bleibtreu: „Ich stehe auf schillernde Persönlichkeiten, bin aber selbst nicht so. Meine Mutter hatte eine Phase in ihrer freischaffenden Theaterzeit, etwa 1983, da ist sie mit einem Irokesenhaarschnitt und zwei verschiedenfarbigen Pumps auf die Straße gegangen, in Neongrün und Neongelb. Das war eine Ansage! Und heute? Wie will man noch wirklich schockieren?“ Eine Idee kommt ihm dann aber doch noch: „Da muss einer schon nackt gehen und sich sein Ding rot anmalen“, schlägt er vor.

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