Modelabels und -magazine vs. Fashion-Blogs

Fotos Mode Paparazzi by LSGOffenbar empfinden die meisten Modelabels und auch -magazine Fashion-Blogs wie unsereiner als extrem große Konkurrenz. Noch immer ist bei vielen das Zusammenspiel zwischen Online- und Printmedien noch nicht so wirklich angekommen. Sind Blogs in den USA seit langem ein wichtiges journalistisches Mittel, so werden wir hierzulande immer noch als Darstellungsform belächelt.

Doch meist scheint dieses Herabblicken auf Blogger auch etwas mit massivem Konkurrenzdenken zu tun zu haben. Sie haben Angst vor neuen Formen, die frischer, jünger und vor allem für viele interessanter als der althergebrachte Journalismus  sind. Wirft man einen Blick in die USA sieht man aber, dass ein Nebeneinander gut funktioniert, wenn althergebrachte Medien nur rechtzeitig umdenken und die Zeichen der Zeit erkennen.

Okay, bei uns braucht so etwas ja immer etwas länger… ;-) Schon längst sind aber Fashion-Blogs zu einem wichtigen Instrument der Branche geworden, die die Trends noch schneller verbreiten können, und das auf eine persönliche Art und Weise.

Nur in einem kann ich die Sorge der großen Labels und Magazine verstehen. Unter den Bloggern tummeln sich leider immer noch viel zu viele, die sich noch nie mit Presse- und Urheberrecht vertraut gemacht haben. Es geht einfach nicht, dass Fotos von großen Kampagnen und Fotografen ohne Genehmigung auf den Blogs veröffentlicht werden. Wir Blogger müssen uns dringend journalistisch organisieren, denn sonst droht uns eine Klageflut. Wenn alle sich einfach an die Pressestellen und Redaktionen zwecks der Veröffentlichung wenden und nur genehmigte Bilder verbreiten würden (oder sich an Creative Commons und Co. halten würden), kämen wir alle bestimmt schnell zu einer Einigung!

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