Primark: Entschädigung für Opfer von Einsturz in Bangladesch

Vor wenigen Tagen erschütterte der Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch nicht nur die Menschen vor Ort, sondern auch die Modeindustrie. Damit kam wieder einmal ein Thema auf, das wohl die meisten von uns gerne verdrängen: die Arbeitsbedingungen, unter denen die Kleidungsstücke vieler Ketten produziert werden. In Bangladesch beginnt man durch das Unglück wenigstens zum Teil mit Protesten, die eigentlich schon lange fällig waren.

Bei dem Einsturz des Gebäudes kamen 400 Menschen ums Leben, die für unterschiedliche westliche Modeketten gearbeitet haben. Nicht nur die Arbeitsbedingungen waren schlecht, sondern es wurde offenbar auch noch beim Bau des Hauses an sich gespart. Die irische Kette Primark hat nun ein Statement veröffentlicht, in dem es Entschädigungen für die Opfer versprach, die für die Iren arbeiteten.

Man arbeite mit Verantwortlichen vor Ort zusammen, damit die Hilfe schnell ankommt. Dazu sollen zum einen Notversorgung mit Medizin und Lebensmitteln gehören, aber auch Zahlungen an Opfer und deren Familien. Kinder, die durch den Einsturz ihre Eltern verloren haben, sollen über lange Zeit eine monatliche Unterstützung bekommen. Verletzte erhalten ebenfalls finanzielle Hilfe genauso die Familien derjenigen, die bei dem Unglück ums Leben kamen.

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