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Angeblicher Kokain-Skandal: Ermittlungen gegen Harald Glööckler eingestellt

Fotos: VOX

Vor wenigen Wochen berichtete die „Bild“-Zeitung darüber, dass Designer Harald Glööckler angeblich Kokain konsumieren und es zudem verkaufen würde. Es gab eine anonyme Anzeige und es wurden Ermittlungen gegen den Modezar eingeleitet. Wie Glööckler in den letzten Wochen ebenfalls betonte, erwiesen sich die Anschuldigungen als haltlos und das Verfahren wurde eingestellt.
Am 18. Juli erklärte bereits das Landgericht Köln die Berichterstattung der „Bild“ für unzulässig. Gemäß einer einstweiligen Verfügung darf die Zeitung entsprechende Berichterstattungen nicht mehr veröffentlichen. Andernfalls droht ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro. Harald Glööckler möchte jedoch nach eigenen Angaben noch einen Schritt weitergehen.
In einer Pressemitteilung teilte er mit, dass es sich in seinen Augen um einen Medien-Skandal handle. Seine Anwälte hätten erst nach der Zeitung Einsicht in die Akten bekommen. „Es kann nicht sein, dass die größte Zeitung Deutschlands meint, Recht sprechen zu können und Personen öffentlich an den Pranger stellt und vorverurteilt, die gar nichts gemacht haben! Mit einem so schwerwiegenden Verdacht auf der Titelseite eine derartige Medienlawine ins Rollen zu bringen, ist nicht nur fahrlässig, sondern kann ganz gezielt und auf einen Schlag Existenzen vernichten. So etwas darf in einem Rechtsstaat wie dem unseren einfach nicht passieren“, so der Designer.
Desweiteren heißt es in der Mitteilung, dass die einstweilige Verfügung nur der erste Schritt gewesen sei. Man wolle weiterhin gegen die Axel Springer AG vorgehen und das Verfahren notfalls bis zur höchsten europäischen Instanz führen. Es gehe darum, sich gegen den generellen „Rufmord“ eines der größten Verlage Europas zu wehren.

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