Tamara Mellon über Design und Vision

Tamara Mellon über Können und Vision. Die Chefdesignerin hinter dem Label Jimmy Choo weiß genau, weshalb sie mit ihren Schuhen einen so großen Erfolg hat. Dabei spiele vor allem die veränderte Mode eine große Rolle, behauptet sie im Gespräch mit ‚Elle.co.uk‘.

„Ich hatte großes Glück, dass der Run auf Accessoires Mitte der 90er Jahre begonnen hat“, verrät sie und weiß: „Der Lebensstil der Menschen wurde lässiger und die Leute haben begonnen, Jeans zu tragen. Wenn jeder sich immer lässiger anzieht, dann wird der Status nur noch durch Schuhe und Taschen vermittelt.“

In der Vergangenheit hatte die Designerin bereits einmal angekündigt, dass sie plane, sich mehr um die operative Seite des Geschäfts zu kümmern. Jetzt enthüllt sie jedoch, dass sie sich anders entschieden habe, da es einen großen Unterschied zwischen technischem Können und der Vision von Design gebe. „Ich hatte nicht realisiert, dass es einen großen Unterschied gibt, zwischen dem Herstellen der Schuhe und der kreativen Vision, um eine ganze Kollektion zu machen. Jimmy kann technisch ein Paar Schuhe herstellen, aber er hatte nicht die kreative Vision, eine Kollektion zu designen. Da musste ich also ins Spiel kommen“, plaudert sie aus.

Erst Anfang Juli hatte die Chefdesignerin verraten, dass sie trotz des großen Erfolgs ihres Labels noch lange nicht daran denke, kürzer zu treten. „Innovativ zu bleiben und die Energie im Fluss zu halten, ist der Schlüssel. Ich träumte davon, das perfekte Luxusmoden-Unternehmen zu entwickeln; eins, das die Herzen der Frauen auf der ganzen Welt gewinnen kann. Sogar jetzt und mit allem, was wir erreicht haben, sind wir noch weit davon entfernt, uns auszuruhen“, erklärte sie im Gespräch mit der britischen Ausgabe der ‚Vogue‘.

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