Madeleine Kollektion 2013

Madeleine – Locker und lässig bis schlicht und elegant

Madeleine kommt ganz in Weiß daher für die bevorstehende warme Jahreszeit, nur leicht gegürtet oder mit einer farbenfrohen Bluse dazu angetan. Die weiße Bluse aus reiner Seide ist luftig und fließend geschnitten, trendig macht sie der Stehkragen am tiefen Ausschnitt mit gerundetem Saum. Gekräuseltes im Rückenbereich schafft noch mehr Bewegungsfreiheit, luxuriös wirken auch die Perlmuttknöpfe. Die locker sitzenden Manschettenärmel können aufgekrempelt und verriegelt werden oder auch lässig baumeln.

Das Schalkragenshirt besteht hauptsächlich aus Viskose und zu einem kleinen Teil aus Elasthan, die weißen Jeans passen gut zu Leder-Mokassins. Das alles ist auch in anderen angesagten Farbtönen zu haben, kommt aber in Weiß einfach besser zur Geltung, zumindest beim Anschauen.

Nicht nur Weiß ist angesagt
Madeleine kann für die neue Kollektion allerdings auch anders. Ihre Tupfenkleider mit großen weißen Punkten sind schwarz und rot, royal und taupe, Kofferqualität in Wickel-Optik, leicht eingestellt am Rock, formgebende Abnäher hinten. Wenn es sie nach Höhenluft verlangt, trägt sie eine hellrote Daunenjacke, zum Shoppen einen Blazer mit Viskoseschal. Die Poloshirts sind grün und weiß gestreift, der Gehrock ist aus Veloursleder gemacht.

Tupfen sind auch als Hosenmuster sehr beliebt, Shirts und Tops eher grau gehalten, mit einer metallenen Armspange dazu. Das blau gemusterte Jerseykleid verträgt sich besser mit der Spange aus Rochenleder, der Bandeau-Bikini mit dem Strandkleid im gleichen Ton, der aber auch nuanciert ausfallen kann: lila, pink, türkis. Allein mit dieser Auswahlmöglichkeit dürfte die kommende Strandsaison halbwegs gerettet sein.

Madeleine zeigt Longjacken in Grün, das weder satt noch grell ist, wie ein etwas zu kurz geratener Trenchcoat geschnitten, mit Knöpfen in zwei Reihen, einem Zipper, der die Symmetrie Lügen straft, Kragenriegel und Steppnähten. Der locker geschlungene Gürtel kann durch den Einsatz von Metall auch ordnungsgemäß verschlossen werden. Madeleines Etuikleid ist schwarz und dazu trägt sie einen grauen runden Hut mit breiter Krempe. Ihre Strickjacke ist eigentlich auch ziemlich weiß, genauer gesagt kittfarben, an den Schultern und im Brustbereich jedoch kantig und indigoblau abgesetzt.

Die Jeans sind selten blau zu haben, und wenn, dann mit einem silberfarbenen Gürtel akzentuiert, sonst weiß, auch schwarz, gelb und ockerfarben. Bei der kurzen Lederjacke darf es ruhig Lammnappa sein, echtes Leder ist eher den Taschen und den Sandaletten vorbehalten, die sich aber dennoch oder gerade deswegen einen silbernen Anstrich geben. Die Chino-Hose ist natürlich in Weiß zu haben, aber auch in Schwarz und Grau, der Ringelpullover nur in einer grob gestreiften und fein gepunkteten Mischung aus Schwarz und Offwhite. Er umspielt die Hüfte in Boxyform – kurz, aber weit.

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