Helena Rubinstein Parodie Uma Thurmann

Schönheits-OP statt Sex: Helena Rubinstein bewirbt Creme mit Uma-Thurman-Parodie

Vor rund zwei Jahren überzeugte Uma Thurman in einer französischen TV Kampagne für das Getränk Schweppes. Im Spot liegt Thurman auf dem Sofa, wird von einem Journalisten interviewt. Der unerfahrene Journalist wird jedoch von der Beichte Thurmans überrascht, als diese ihm sagt, dass sie gerne bei jeder Gelegenheit schweppt und auch gerne mit ihm schweppen würde. Der Journalist ist überfordert und geht in die Offensive. Er fragt Thurman, ob das Wort schweppt nicht ein Synonym für Sex sei. Der Augenschmaus, der vor zwei Jahren die französische Werbewelt eroberte, wird nun von Helena Rubinstein neu aufgegriffen.

Die neue Créme Re-Plasty fungiert ebenfalls mit dem Wortwitz bzw. hat beinahe genau den gleichen Wortlaut wie der Spot rund um Thurman. Entwickelt wurde der Spot, genau wie sein Vorgänger, von der Agentur Fred & Farid aus Paris. Ein junger Journalist hat wieder einen Termin und nimmt Platz vor der Couch der Schauspielerin. Die Schauspielerin ist diesmal jedoch der Créme begeistert und erwähnt immer wieder, dass sie gerne Re-Plasty betreibt. Egal wo, egal wann. Der Journalist hingegen fragt nach, ob Re-Plasty ein Synonym für die Schönheitschirurgie sei. Auch wenn der Journalist im Spot sofort von den PR Beratern entfernt wird, so versucht tatsächlich die Werbefirma diesen Vergleich herzustellen.

Grund für die Werbung bzw. diese Art von Werbespot war mitunter sicher die aktuelle Studie zum Thema Schönheits-Ops in Frankreich. Die Schönheitschirurgie erlebt seit Jahren ein Hoch in dem westeuropäischen Land. Die Créme Re-Plasty bzw. diese Produkte der Serie sollen sehr wohl eine Art Verjüngungsergebnisse bei den Anwenderinnen erzielen. Das bedeutet, dass die Werbelinie gezielt darauf abfährt, die Leute vom Chirurgen fernzuhalten, sondern mit „natürlichen“ Methoden wieder jünger auszusehen.

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