Crash Bags

Foto by flickr, bugeaters, unter CC by

Aus alt macht neu – das ist das erklärte Motto von Marei Magiera. Die Münchnerin macht flotte Taschen aus Airbags.

Airbags können unter Umständen das Leben retten, das sie aber auch noch toll aussehen, ist neu. Das Taschen aus LKW Planen und Sicherheitsgurten eine gute Figur machen können ist bekannt, aber die Lufttüten aus dem Auto? Durch einen weggeworfenen Airbag kam die studierte Designerin auf den Gedanken, flotte Taschen daraus zu entwerfen und zu nähen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Jede Tasche ist ein echtes Unikat, Aufdruck und Barcode sind immer an einer anderen Stelle. Ob die Taschen breiter oder schmaler wird, kommt immer darauf an, an welcher Stelle der Airbag im Auto platziert war. Die Taschen tragen klangvolle Name wie „Inflatable Curtain“ oder „Driver“. Eine Gemeinsamkeit haben aber alle Taschen: Sie sind aus sehr robusten und reiß festem Nylon. Die ideale Tasche also, um sie richtig voll zu packen und auch groß genug, um damit ein Wochenende zu verbringen.

Seit zwei Jahren näht die 35-jährige Taschen aus Airbags, die beim Autobauer BMW für Crashtests als Abfall anfallen und das mit sehr großem Erfolg. Die extravaganten Taschen ihres Labels „Marsupium, finden immer mehr Anhänger.

Wer mehr über die Taschen aus Crashcars erfahren will, der kann das hier tun: www.marsupium.de

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