Ambra: Traditionelle Duftzutat lässt sich auf neue Wege gewinnen!

Wohl jedem, der Parfums liebt, ist schon einmal die Zutat Ambra begegnet. Dieser traditionelle Duftstoff wird bereits seit dem frühen 16. Jahrhundert von Parfumeuren benutzt. Ambra ist an sich ein reines Naturprodukt, dessen Gewinnung eine schwierige Angelegenheit ist. Nun haben Wissenschaftler entdeckt, dass Ambra auch auf anderem Wege gewonnen werden kann, was den Einsatz von meist billigen chemischen Ersatzstoffen überflüssig machen könnte.

Ambra stammt aus dem Verdauungstrakt von Pottwalen. Ähnlich Katzen würgen diese unverdauliche Teile, die sie verschluckt haben, wieder aus. Heraus kommt eine Masse, die an sich sehr unangenehm riecht. Über Monate hinweg reagiert sie jedoch mit Salzwasser, Luft und Licht und wird zu einem harten Block, der ans Ufer getrieben wird. Parfumeure entdeckten diesen Stoff als Basis für herausragende Kompositionen, denn er riecht holzig, balsamisch und soll sogar aphrodisierend wirken. Zudem sorgt Ambra dafür, dass Parfum länger auf der Haut bleibt.

Wenn man über die Entstehung von Ambra Bescheid weiß, kann man sich vorstellen, warum der Duftstoff so selten und auch so teuer ist. Viele griffen daher heutzutage zu chemisch erzeugten Ersatzstoffen, die natürlich nicht annähernd so edel sind. Wissenschaftler haben nun jedoch entdeckt, dass die nordamerikanische Balsamtanne ein Harz produziert, dass mit Ambra gleichwertig ist. Eine revolutionäre Entdeckung für die Beauty-Branche, denn so lässt sich Ambra nun auf natürliche Weise, leichter, günstiger und nachhaltiger gewinnen!

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