Abschluss-Präsentation des Inclusive Design-Workshops der ESMOD Berlin

Foto: ESMOD Berlin

Die 12 Studenten des internationalen Masterstudienganges Sustainability in Fashion der ESMOD Berlin Kunsthochschule für Mode haben in dem Inclusive Design Workshop, dessen Schirmherrin die mehrfache Paralympic Medaillengewinnerin Manuela Schmermund ist, Sporttaschen entwickelt.

Das Besondere: Das Projekt ist inspiriert durch die Paralympics 2012 in London und der Designprozess fand im Austausch mit geh- und sehbehinderten Sportlern statt. In einer zunehmend alternden Gesellschaft und mit einer wachsenden Zahl von Menschen mit Behinderungen sind Designentwicklungen, die die Bedürfnisse von marginalisierten Bevölkerungsgruppen einschließen,  nicht nur sozial wünschenswert sondern eine ökonomische Notwendigkeit.

Inclusive Design ist wichtig für den Gestalter von Morgen. Zukünftige Konsummärkte werden mit Sicht auf Alter und physische Fähigkeiten differenzierter sein als je zuvor. In diesem Projekt haben die Studierenden von den Bedürfnissen körperlich eingeschränkter Menschen gelernt und daraus funktional durchdachtes, sensorisch integriertes, emotional bindendes und damit nachhaltiges Design gestaltet: Inclusive Design.

Mit dieser zukunftsorientierten Haltung erreichen der Behindertensport und das Design eine neue Dimension; eine neue Dimension der wirklichen Integration und des nachhaltigen Gedankens. Die auf haptische und sensorische Wahrnehmung ausgerichtete und ästhetisch ausgereiften Taschen wurden zudem unter Einsatz ökologischer und/oder recycelter Materialien mit Unterstützung der VIA Werkstätten Berlin und Fakture, beides anerkannte Werkstätten für Menschen mit Behinderung, hergestellt.

Jury-Präsentation des Inclusive Design Workshops am 6. Februar 2012 von 14 bis 17 Uhr an der ESMOD Berlin, Görlitzer Str. 51 in 10997 Berlin.

GD Star Rating
loading...
Hinterlasse einen Kommentar